{"id":10916,"date":"2022-11-22T10:48:24","date_gmt":"2022-11-22T09:48:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/?p=10916"},"modified":"2023-01-26T16:12:03","modified_gmt":"2023-01-26T15:12:03","slug":"staedte-als-pioniere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/staedte-als-pioniere\/","title":{"rendered":"St\u00e4dte als Pioniere der Nahrungsmittelproduktion"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-10916\" data-postid=\"10916\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-10916 themify_builder tf_clear\">\n    \t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_nho4263 tb_first tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_42oc269 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_oufc271   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p><strong>Das Thema der Schweizer Veranstaltungsreihe zum Weltern\u00e4hrungstag 2022 war \u00abSt\u00e4dte als Triebkr\u00e4fte f\u00fcr nachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme\u00bb. Bei der Podiumsveranstaltung in der Basler Markthalle stand die demokratische Transformation, also der Einbezug der Konsumierenden in st\u00e4dtische Ern\u00e4hrungssysteme, im Zentrum.<\/strong><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"TOC\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_5v5o581 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_ygdc583 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_bdg1590  repeat \" data-lazy=\"1\">\n    <h3 class=\"module-title\">Inhaltsverzeichnis<\/h3>    <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p><a href=\"#intro\">Die Menschheit zieht in die St\u00e4dte<\/a><br \/><a href=\"#suisse\">Die Schweiz gesund und gerrecht ern\u00e4hrun<\/a><br \/><a href=\"#plaisir\">Genuss f\u00fcr Umwelt, Leib und Seele<\/a><br \/><a href=\"#europe\">Situation Deutschland und Europa<\/a><br \/><a href=\"#bale\">Umtriebiges Basel<\/a><br \/><a href=\"#politique\">Ern\u00e4hrungspolitik von unten<\/a><br \/><a href=\"#terre\">Wieviel Acker braucht der Mensch?<\/a><br \/><a href=\"#liens\">Links<\/a><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_xhb0676   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>Die Globalisierung und der Freihandel sind die heiligen K\u00fche der Wirtschaftsliberalen. Doch gerade im Moment erleben wir, und vor allem die Menschen in den \u00e4rmeren Regionen der Welt, deren Nachteile besonders bei der Lebensmittelversorgung in voller H\u00e4rte. Blockierte Versorgungsrouten und skrupellose Spekulation der industriellen Nahrungsmittelproduzenten lassen die Lebensmittelpreise sprunghaft in die H\u00f6he schnellen. Das sp\u00fcrt man hierzulande schmerzhaft in der Haushaltskasse. In L\u00e4ndern, in denen die Menschen ohnehin M\u00fche haben, sich gen\u00fcgend Nahrung zu beschaffen, geht es nicht selten um Leben und Tod. An der Basler Veranstaltung in der Markthalle vom 15.Oktober er\u00f6ffnete\u00a0<i>Dominique Burgeon<\/i>, Direktor des FAO-Verbindungsb\u00fcros zu den Vereinten Nationen in Genf mit alarmierenden Zahlen die Veranstaltung. Nachdem sich die Weltern\u00e4hrungslage zwischenzeitlich verbessert hatte, nimmt der Hunger auf der Welt wieder zu. 180 Millionen Menschen w\u00fcrden unter akuter Nahrungsmittelunsicherheit leiden. 800 Millionen schlafen jeden Abend hungrig ein und in den Krisengebieten im Mittleren Osten und den \u00e4rmsten L\u00e4ndern sterben jedes Jahr immer noch Millionen von Menschen an Hunger. \u00abDas ist\u00bb, so Burgeon, \u00abim 21. Jahrhundert einfach inakzeptabel.\u00bb<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"intro\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-intro tb_3nqr264 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_0k7w274 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_iqpw384   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h3><b>Die Menschheit zieht in die St\u00e4dte<\/b><\/h3>\n<p>Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr ist die galoppierende Verst\u00e4dterung der Welt. Die industrielle Konzentration der Nahrungsmittelproduktion zwingt die Menschen zusehends, ihren Lebensunterhalt in der Stadt zu suchen und sich so r\u00e4umlich von der Nahrungsmittelproduktion zu entfernen. Wir werden also nicht umhin kommen, die St\u00e4dte aktiv in die regionalen und globalen Ern\u00e4hrungssysteme einzubinden.<\/p>\n<p>\u00abHeute leben bereits 55 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung in St\u00e4dten\u00bb, erkl\u00e4rte Burgeon. Bis ins Jahr 2050 werden es 70 Prozent sein.\u00bb H\u00f6chste Zeit also, dass die St\u00e4dte in den Fragen der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion und Weltern\u00e4hrung eine F\u00fchrungsposition einnehmen.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"suisse\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-suisse tb_6eq4377 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_lzis385 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_r2wl385   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h3><b>Die Schweiz gesund und gerecht ern\u00e4hren.<\/b><\/h3>\n<p><i>Bettina Scharrer,<\/i>\u00a0Projektleiterin am \u00abCentre for Development and Environment\u00bb (CDE) an der Universit\u00e4t Bern erl\u00e4uterte, dass in der Schweiz 61 Prozent der Bev\u00f6lkerung in St\u00e4dten lebt, 15 Prozent auf dem Land und die \u00fcbrigen in den urbanen Agglomerationen.<\/p>\n<p>Das \u00abCentre for Development and Environment\u00bb betreibt das Forschungsprojekt \u00abSt\u00e4dte als Triebkr\u00e4fte f\u00fcr nachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme\u00bb. Das heisst, es untersucht die in Zusammenarbeit mit neun Schweizer St\u00e4dten die Bestrebungen Erfolge und Perspektiven der st\u00e4dtischen Ern\u00e4hrungspolitik. Ausserdem erforscht das Projekt, unter Einbezug der Berner Bev\u00f6lkerung, wie eine nachhaltige Ern\u00e4hrung sozial-gerecht zug\u00e4nglich gemacht werden kann. Unter anderem stehen die Lebensmittelfl\u00fcsse, das st\u00e4dtische Versorgungspotential und die Minderung von Food-Waste im Zentrum des Berner Projekts.<\/p>\n<p>Partnerst\u00e4dte sind Basel, Bern, Fribourg, Genf, Lausanne, St.Gallen und Z\u00fcrich sowie der schweizerische St\u00e4dteverband.<\/p>\n<p>Die Studie ist erst zum Teil ausgewertet. Immerhin liesse sich bis dahin soviel sagen, dass mittlerweile alle beteiligten St\u00e4dte entsprechende Fachstellen betreiben und bei der Gemeinschaftsverpflegung (Kantinen, Schulk\u00fcchen etc.) \u00fcberall substanzielle Bem\u00fchungen im Gange sind. Die Stadt Lausanne plant 60 Prozent, die Region sogar 70 Prozent der Gemeinschaftsverpflegung aus biologischer Produktion zu beziehen, die Stadt Biel hat ein 8 Millionen Budget f\u00fcr den Bau von nachhaltigen Grossk\u00fcchen, die ihre Produkte im vollst\u00e4ndig im Umkreis von 35 Kilometern einkaufen. Einige Luft nach oben best\u00fcnde aber noch bei der Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung und der Nachhaltigkeit der Wertsch\u00f6pfungskette.\u00a0<\/p>\n<p>Ausserdem seien Bestrebungen im Gang, st\u00e4dtischen Landbesitz f\u00fcr Bioanbau und Direktvermarktung zu nutzen.\u00a0<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"plaisir\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-plaisir tb_vvf7377 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_ykd6387 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_zpnu387   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h3><b>Genuss f\u00fcr Umwelt, Leib und Seele<\/b><\/h3>\n<p>Im Anschluss berichtete Alt-Nationalrat, Gourmet und Direktor der Schweizer Genusswoche Joseph Zisyadis \u00fcber die Aktivit\u00e4ten der Stiftung \u00abGenusswoche\u00bb, die sich vor 20 Jahren zum Ziel gesetzt hatte, die kulinarische und \u00f6nologische (Weinanbau und Konsum) Tradition in ihrer Produktionsregion und biologische Vielfalt zu f\u00f6rdern.<br \/>Abgesehen von der \u00d6nologie stehen die F\u00f6rderung von Geschmacks-, Geruchssinn und Genussf\u00e4higkeit insbesondere bei Kindern und Jugendlichen im Zentrum. Und nat\u00fcrlich die Organisation der allj\u00e4hrlichen schweizerischen Genusswoche mit mittlerweile bis zu 600\u2019000 Teilnehmenden. Ausserdem wird jedes Jahr eine Stadt zur \u00abGenussstadt\u00bb ernannt. Im aktuellen Jahr war Basel Genussstadt. Im Rahmen dieses Programms gab es einen Apfeltag, bei dem die regionalen Apfelsorten vorgestellt wurden, die kultig, kulinarische Foodtour durch die Stadt, bei der man das kulinarische Basel abseits der Touristenf\u00fchrer kennenlernen konnte, die Vorstellung regionaler Spezialit\u00e4ten, das regionale K\u00e4sefest, live Bierbrauen in einer Kleinbrauerei und eine Weinwanderung durch die st\u00e4dtischen Weinberge um nur einiges zu nennen.\u00a0Mittlerweile ist die Unterzeichnung des \u00abMilan Urban Policy Pacts\u00bb (Siehe Kasten),<\/p>\n<p>\u00abDie industrielle Landwirtschaft\u00bb, so Zisyadis, \u00abunterbricht den Kontakt zwischen den Nahrungsmittelproduzierenden und -konsumierenden. Immer weniger junge Menschen k\u00f6nnen \u00fcberhaupt noch kochen und mit der F\u00e4higkeit zu Kochen ginge auch die F\u00e4higkeit zum Genuss verloren. Auch w\u00fcrden immer mehr Menschen einsam vor ihren Tellern sitzen, statt mit Freunden oder Familie gemeinsam zu kochen und zu essen.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_lggr449 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_jdku450 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_ajrn450  repeat \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h6><strong>&#8222;Milan Urban Food Policy Pact&#8220;<\/strong><\/h6>\n<h6><em>m Jahr 2015 fand in Mailand die Weltausstellung Expo 2015 unter dem Motto \u00abFeeding the Planet, Energy for life\u00bb statt. Der damalige Mail\u00e4nder B\u00fcrgermeister Giuliano Pisapia regte schon im Vorfeld die Unterzeichnung einer Vereinbarung an, die eine nachhaltigere, fairere und ges\u00fcndere Lebensmittelproduktion zum Ziel hat. Bis heute haben \u00fcber 240 St\u00e4dte den Pakt unterzeichnet und bekennen sich\u00a0 zu einem nachhaltigen Ern\u00e4hrungssystem. Das Engagement der St\u00e4dte f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit reicht vom Anbau bis zur Entsorgung von Lebensmitteln, indem Verluste reduziert, eine ausgewogene Ern\u00e4hrung gest\u00e4rkt und nachhaltige Produkte bevorzugt werden. Indem die st\u00e4dtischen Verpflegungsbetriebe diese Ziele verfolgen, nehmen sie eine Vorbildrolle ein.<\/em><\/h6>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"europe\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-europe tb_1ygf377 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_vrmq389 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_vpsb389   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h3><b>Situation Deutschland und Europa<\/b><\/h3>\n<p><i>Anna Wissmann<\/i>, Institut f\u00fcr Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund, erkl\u00e4rte die Situation in Deutschland. \u00abDeutschland ist in Fragen der st\u00e4dtischen Ern\u00e4hrungspolitik alles andere als Beispielhaft, aber immerhin passiert auf europ\u00e4ischer Ebene recht viel.\u00bb Beim Thema Ern\u00e4hrung in Stadtplanung, Umweltpolitik und Wirtschaft hinke Deutschland der Schweiz weit hinterher. Erst jetzt behandeln einige St\u00e4dte solche Fragen priorit\u00e4r. Im Zentrum st\u00fcnden Kantinen, Bildung, und regionale Beschaffung f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor. Was h\u00f6chste Zeit sei, da Klimaschutz ohne Ern\u00e4hrungspolitik nicht funktioniere.<\/p>\n<p>Es gibt freilich Ausnahmen wie zum Beispiel Berlin mit dem Projekt der \u00abKantine der Zukunft\u00bb. Im Zentrum stehen bei dem Projekt Geschmack, Frische, Regionalit\u00e4t, \u00d6kologie und Abfallvermeidung. Nach nur zwei Jahren beteiligen sich bereits 40 Gemeinschaftsk\u00fcchen, die j\u00e4hrlich 4 Millionen Mahlzeiten produzieren. Und bereits jetzt findet das Projekt Nachahmer auf Bundesebene. Ein weiterer vielversprechender Ansatz auf Bundesebene ist das seit 2010 existierende Netzwerk Bio-St\u00e4dte. Die (nur) 22 Mitgliederst\u00e4dte versuchen f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor regionale Wertsch\u00f6pfungsketten auszubauen und den Bioanteil im \u00f6ffentlichen Beschaffungswesen zu standardisieren. Interessante Modelle sieht Wissmann in anderen EU-L\u00e4ndern. Zum Beispiel den \u00abParc des Jalles\u00bb in Bordeaux, wo ein grosses st\u00e4dtisches Naherholungs- und Naturschutzgebiet teilweise zum Gem\u00fcseanbau genutzt wird, was durchaus der Artenvielfalt und dem Fl\u00e4chenschutz zugutekommt. Das Projekt sei besonders wirksam, weil der Anbau direkt mit regionaler Vermarktung der Produkte verkn\u00fcpft sei.<\/p>\n<p>In Paris ist auf dem Gel\u00e4nde eines ehemaligen grossen Ziergartens die \u00abEcole du Breuil\u00bb, eine Schule f\u00fcr urbane Landwirtschaft mit 300 Auszubildenden im Jahr und regelm\u00e4ssigen Seminaren f\u00fcr Laien.<\/p>\n<p>Als Negativbeispiel nennt sie Grossbritannien, wo die Ern\u00e4hrungsarmut schon seit Beginn der 2000er ein massives Problem ist und durch Covid und den Brexit noch versch\u00e4rft wurde. Dadurch kommt auch Zug in Projekte wie die \u00abSustainable Food Places\u00bb mit 82 Mitgliederorganisationen und die wenig bekannten sogenannten City Deals, bei denen Kommunen und Regional- und Bundesbeh\u00f6rden zusammen mit NGOs und Wissenschaft nach L\u00f6sungen suchen. Ausserdem ist Grossbritannien Vorreiter in zivilgesellschaftlichem Engagement f\u00fcr nachhaltige und soziale Ern\u00e4hrung. Mit dem \u00abFood Poverty Action Plan\u00bb hat England den \u00e4ltesten \u00abErn\u00e4hrungsrat\u00bb in Europa.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"bale\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-bale tb_6hqv377 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_a3pp391 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_la2u391   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h3><b>Umtriebiges Basel<\/b><\/h3>\n<p>Schliesslich stellt die Gastgeberstadt Basel vor, was in der Region so l\u00e4uft. Und das ist einiges. Lukas Ott, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung Basel erkl\u00e4rte, dass Basel schon 2016 den Milan Food Pact unterzeichnet habe. Basel ist im Wandel. Ehemalige riesige Industrieanlagen werden zu neuen Quartieren. Und bei der entsprechend notwendigen Raumplanung sind die \u00f6kologischen Vorgaben nur mit aktivem Einbezug der Bev\u00f6lkerung notwendig. Zwar verschweigt Ott, dass es gerade bei der Umnutzung der Areale und der Raumplanung auch harte Kritik und viel Unzufriedenheit in der Bev\u00f6lkerung gibt. Insbesondere was die sozialen und \u00f6kologischen Aspekte angeht. Aber darauf genauer einzugehen w\u00fcrde den Rahmen sprengen. Jedenfalls: Obwohl verdichteter Stadtkanton und Chemiemetropole: Auch auf Basler Stadtgebiet gibt es Landwirtschaft und Nahrungsmittelverarbeitung. \u00abAuthentische, regionale Produkte w\u00fcrden nicht zuletzt eine Stadt auch beleben\u00bb. Und wenn man bei der Arealentwicklung der ehemaligen Industrieanlagen auch Raum f\u00fcr, zum Beispiel, lebensmittelverarbeitende Betriebe sch\u00fcfe, k\u00f6nne das die Wirtschaft des pharmalastigen Kantons durchaus diversifizieren und v\u00f6llig neue Arbeitspl\u00e4tze und Wertsch\u00f6pfungsketten schaffen. Hier ist der Kanton tats\u00e4chlich vergleichsweise forsch unterwegs. So tr\u00e4gt Basel zum Beispiel die\u00a0 Regionalmarke \u00abGenuss aus Stadt und Land\u00bb (GSL).Die Marke sorgt f\u00fcr die Vermarktung der Produkte zahlreicher Nahrungsmittelproduzenten, verarbeitenden und Vermarktungsbetrieben aus Basel, Baselland und dem Fricktal und soll das Bewusstsein der Konsumierenden f\u00fcr die Vorteile von regionalen Produkten st\u00e4rken, als da w\u00e4ren, \u00f6kologische und frische Produkte, kurze Transportwege, faire Preise f\u00fcr Produzierende, und Konsumierende. GSL ist Teil der \u00abProjekte zur regionalen Entwicklung\u00bb (PRE) die vom Kanton mit 16 Millionen Franken unterst\u00fctzt werden. In der Stadt geh\u00f6ren bisher die Fleischerei Salsitsch, die Kultb\u00e4ckerei und das Milchh\u00fcsli und das Lebensmittelnetzwerk \u00abFeld zu Tisch\u00bb dazu. Ausserdem verschiedene Marktstst\u00e4nde und spezielle M\u00e4rkte. Hinzu kommen verschiedene Formen von Direktvermarktung, Networking, Pressearbeit und \u00f6ffentliche Informationsveranstaltungen zum Thema. In der Planung ist zudem eine M\u00e4lzerei als Verarbeitungsbetrieb in der Stadt erschlossen werden.\u00a0<\/p>\n<p>Auf bisher 30 Aaren Stadtgebiet betreibt ebenfalls mit \u00f6ffentlicher Unterst\u00fctzung der Verein Plankton urbanen Ackerbau. Dieses Jahr konnte Plankton dreimal soviel Gem\u00fcse und Fr\u00fcchte ernten konnte wie erwartet. Das Potential von Plankton reicht zwar erst f\u00fcr die Versorgung von maximal 80 Haushalten in der Stadt. Aber schon bei 100 Haushalten w\u00e4re Plankton selbsttragend. Und gem\u00e4ss einer deutschen Studie k\u00f6nnte eine durchschnittliche europ\u00e4ische Grossstadt 60 bis 80 Prozent ihres Gem\u00fcses selbst anbauen.\u00a0<\/p>\n<p>Da Basel grad an zwei Landesgrenzen liegt, liege es nat\u00fcrlich auf der Hand, auch Nahrungsmittelproduzenten aus dem grenznahen, l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Elsass und S\u00fcdbaden einzubeziehen. Der Kanton verhandelt derzeit mit den Zollbeh\u00f6rden dar\u00fcber, f\u00fcr regionale Produzenten die n\u00e4her als 10 Kilometer von der Grenze liegen, eine Zollfreizone zu schaffen, damit auch diese sich an der Direktvermarktung beteiligen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Alles in allem frohe Kunde. Ott betonte denn auch, dass die Projekte vor allem auch das Positive, den Genuss und die Qualit\u00e4t in den Vordergrund stellen, da Verzichtsdiskurse, wie die Erfahrung zeigt, meist kontraproduktiv wirken.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"politique\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-politique tb_g05e377 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_c802392 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_g73t393   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h3><b>Ern\u00e4hrungspolitik von unten<\/b><\/h3>\n<p>Anschliessend stellte sich das \u00abErn\u00e4hrungsforum Basel\u00bb vor, dass beispielhaft zeigt, wie man st\u00e4dtische Ern\u00e4hrungspolitik erfolgreich von unten macht. Obwohl die Kerngruppe des 2018 gegr\u00fcndeten und mittlerweile als Verein organisierten Ern\u00e4hrungsforums nur aus sechs bis 10 Leuten besteht, ist seine Wirkung enorm. Schon 2020 veranstaltete das Forum erste lokale Events. Mittlerweile hat der Verein dutzende Quartierforen und \u00f6ffentliche Podien mit mehreren hundert Teilnehmenden organisiert. Vereinsvorstand Christoph Sch\u00f6n erkl\u00e4rte, dass sich das Forum zur Mission gemacht habe, alle Akteure der regionalen Foodszene zu vernetzen. Gemeint sind damit Einzelinitiativen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und (Land)Wirtschaft, Gastronomie ebenso wie Konsumierende. Mittlerweile engagieren sich in Zusammenarbeit mit dem Ern\u00e4hrungsforum Vertreter,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.foodways.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Foodways<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/lokalfeldberg.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LOKAL<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.altemarkthalle.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Markthalle Basel<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.slowfood.ch\/de\/convivium\/basel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Slow Food Basel<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.stadt-land-gnuss.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stadt-Land-Gnuss<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"http:\/\/urbanagriculturebasel.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urban Agriculture Basel<\/a>\u00a0und st\u00e4ndig kommen neue dazu.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"terre\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-terre tb_xuay377 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_bfpy394 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_a8x7395   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h3><b>Wieviel Acker braucht der Mensch<\/b><\/h3>\n<p>Zu guter Letzt referierte\u00a0<i>Bastian Frich von\u00a0<\/i>Gesch\u00e4ftsstelle Urban Agriculture\u00a0Basel und Pr\u00e4sident Weltacker Schweiz (\u00fcber beides berichtete Agrarinfo ausf\u00fchrlich). Allein Urban Agriculture Basel unterst\u00fctzt \u00fcber hundert kleinere und gr\u00f6ssere Projekte zum Thema Stadt, Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung. Darunter eben auch das Projekt Weltacker. W\u00e4ren Land und Ertr\u00e4ge gerecht unter der Menschheit verteilt, blieben pro Kopf 2000 m2 Acker. Dort wird auf den jeweils 2000 m2 gro\u00dfen Fl\u00e4chen der Weltacker verst\u00e4ndlich gemacht, wie man diese Fl\u00e4che aktuell verteilt, vor der fortlaufenden Zerst\u00f6rung sch\u00fctzt, vermehrt und optimal nutzt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Nach soviel Input war der Wunsch zu diskutieren beim Publikum entsprechend ged\u00e4mpft. Nicht aber die Stimmung. \u00abDas\u00bb, so eine Besucherin, \u00abwar richtig wohltuend. Ich hatte keine Ahnung, wieviel positive Dinge allein in Basel im gange sind\u00bb \u2013 und widmete sich angeregt plaudernd den vom Weltacker Basel zusammengestellten Apero, der eindr\u00fccklich bewies, das soziale und \u00f6kologische Ern\u00e4hrung und sinnlicher Genuss keineswegs ein Widerspruch sind.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"liens\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-liens tb_jfa3377 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_qtya396 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_4hqq397   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2><strong>Links:\u00a0<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">Ern\u00e4hrungsforum Basel<br \/><\/span><a href=\"http:\/\/www.efbasel.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-weight: 400;\">www.efbasel.ch<\/span><\/a><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">Urban Agriculture<\/span><br \/><a href=\"http:\/\/www.urbanagriculturebasel.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-weight: 400;\">www.urbanagriculturebasel.ch<\/span><\/a><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">Genuss aus Stadt und Land &#8211; GLS<br \/><\/span><a href=\"https:\/\/www.ausstadtundland.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-weight: 400;\">www.ausstadtundland.ch<\/span><\/a><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">Genusswoche &#8211; Semaine du go\u00fbt<br \/><\/span><a href=\"https:\/\/www.gout.ch\/de\/programme\/\"><i><span style=\"font-weight: 400;\">https:\/\/www.gout.ch<\/span><\/i><\/a><\/li>\n<li><span style=\"font-weight: 400;\">Weltacker Schweiz<br \/><\/span><a href=\"https:\/\/www.2000m2.eu\/ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-weight: 400;\">www.2000m2.eu\/ch\/<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t<\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie k\u00f6nnen St\u00e4dte zu einem erfolgreicheren Ern\u00e4hrungssystem beizutragen, und welche demokratischen Mittel stehen uns zur Verf\u00fcgung, um den Wandel voranzutreiben?<br \/>\nBasel, den 15. 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Bei der Podiumsveranstaltung in der Basler Markthalle stand die demokratische Transformation, also der Einbezug der Konsumierenden in st\u00e4dtische Ern\u00e4hrungssysteme, im Zentrum.<\/strong><\/p>\n<h3>Inhaltsverzeichnis<\/h3> <p><a href=\"#intro\">Die Menschheit zieht in die St\u00e4dte<\/a><br \/><a href=\"#suisse\">Die Schweiz gesund und gerrecht ern\u00e4hrun<\/a><br \/><a href=\"#plaisir\">Genuss f\u00fcr Umwelt, Leib und Seele<\/a><br \/><a href=\"#europe\">Situation Deutschland und Europa<\/a><br \/><a href=\"#bale\">Umtriebiges Basel<\/a><br \/><a href=\"#politique\">Ern\u00e4hrungspolitik von unten<\/a><br \/><a href=\"#terre\">Wieviel Acker braucht der Mensch?<\/a><br \/><a href=\"#liens\">Links<\/a><\/p>\n<p>Die Globalisierung und der Freihandel sind die heiligen K\u00fche der Wirtschaftsliberalen. Doch gerade im Moment erleben wir, und vor allem die Menschen in den \u00e4rmeren Regionen der Welt, deren Nachteile besonders bei der Lebensmittelversorgung in voller H\u00e4rte. Blockierte Versorgungsrouten und skrupellose Spekulation der industriellen Nahrungsmittelproduzenten lassen die Lebensmittelpreise sprunghaft in die H\u00f6he schnellen. Das sp\u00fcrt man hierzulande schmerzhaft in der Haushaltskasse. In L\u00e4ndern, in denen die Menschen ohnehin M\u00fche haben, sich gen\u00fcgend Nahrung zu beschaffen, geht es nicht selten um Leben und Tod. An der Basler Veranstaltung in der Markthalle vom 15.Oktober er\u00f6ffnete\u00a0<i>Dominique Burgeon<\/i>, Direktor des FAO-Verbindungsb\u00fcros zu den Vereinten Nationen in Genf mit alarmierenden Zahlen die Veranstaltung. Nachdem sich die Weltern\u00e4hrungslage zwischenzeitlich verbessert hatte, nimmt der Hunger auf der Welt wieder zu. 180 Millionen Menschen w\u00fcrden unter akuter Nahrungsmittelunsicherheit leiden. 800 Millionen schlafen jeden Abend hungrig ein und in den Krisengebieten im Mittleren Osten und den \u00e4rmsten L\u00e4ndern sterben jedes Jahr immer noch Millionen von Menschen an Hunger. \u00abDas ist\u00bb, so Burgeon, \u00abim 21. Jahrhundert einfach inakzeptabel.\u00bb<\/p>\n<h3><b>Die Menschheit zieht in die St\u00e4dte<\/b><\/h3> <p>Einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr ist die galoppierende Verst\u00e4dterung der Welt. Die industrielle Konzentration der Nahrungsmittelproduktion zwingt die Menschen zusehends, ihren Lebensunterhalt in der Stadt zu suchen und sich so r\u00e4umlich von der Nahrungsmittelproduktion zu entfernen. Wir werden also nicht umhin kommen, die St\u00e4dte aktiv in die regionalen und globalen Ern\u00e4hrungssysteme einzubinden.<\/p> <p>\u00abHeute leben bereits 55 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung in St\u00e4dten\u00bb, erkl\u00e4rte Burgeon. Bis ins Jahr 2050 werden es 70 Prozent sein.\u00bb H\u00f6chste Zeit also, dass die St\u00e4dte in den Fragen der nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion und Weltern\u00e4hrung eine F\u00fchrungsposition einnehmen.<\/p>\n<h3><b>Die Schweiz gesund und gerecht ern\u00e4hren.<\/b><\/h3> <p><i>Bettina Scharrer,<\/i>\u00a0Projektleiterin am \u00abCentre for Development and Environment\u00bb (CDE) an der Universit\u00e4t Bern erl\u00e4uterte, dass in der Schweiz 61 Prozent der Bev\u00f6lkerung in St\u00e4dten lebt, 15 Prozent auf dem Land und die \u00fcbrigen in den urbanen Agglomerationen.<\/p> <p>Das \u00abCentre for Development and Environment\u00bb betreibt das Forschungsprojekt \u00abSt\u00e4dte als Triebkr\u00e4fte f\u00fcr nachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme\u00bb. Das heisst, es untersucht die in Zusammenarbeit mit neun Schweizer St\u00e4dten die Bestrebungen Erfolge und Perspektiven der st\u00e4dtischen Ern\u00e4hrungspolitik. Ausserdem erforscht das Projekt, unter Einbezug der Berner Bev\u00f6lkerung, wie eine nachhaltige Ern\u00e4hrung sozial-gerecht zug\u00e4nglich gemacht werden kann. Unter anderem stehen die Lebensmittelfl\u00fcsse, das st\u00e4dtische Versorgungspotential und die Minderung von Food-Waste im Zentrum des Berner Projekts.<\/p> <p>Partnerst\u00e4dte sind Basel, Bern, Fribourg, Genf, Lausanne, St.Gallen und Z\u00fcrich sowie der schweizerische St\u00e4dteverband.<\/p> <p>Die Studie ist erst zum Teil ausgewertet. Immerhin liesse sich bis dahin soviel sagen, dass mittlerweile alle beteiligten St\u00e4dte entsprechende Fachstellen betreiben und bei der Gemeinschaftsverpflegung (Kantinen, Schulk\u00fcchen etc.) \u00fcberall substanzielle Bem\u00fchungen im Gange sind. Die Stadt Lausanne plant 60 Prozent, die Region sogar 70 Prozent der Gemeinschaftsverpflegung aus biologischer Produktion zu beziehen, die Stadt Biel hat ein 8 Millionen Budget f\u00fcr den Bau von nachhaltigen Grossk\u00fcchen, die ihre Produkte im vollst\u00e4ndig im Umkreis von 35 Kilometern einkaufen. Einige Luft nach oben best\u00fcnde aber noch bei der Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung und der Nachhaltigkeit der Wertsch\u00f6pfungskette.\u00a0<\/p> <p>Ausserdem seien Bestrebungen im Gang, st\u00e4dtischen Landbesitz f\u00fcr Bioanbau und Direktvermarktung zu nutzen.\u00a0<\/p>\n<h3><b>Genuss f\u00fcr Umwelt, Leib und Seele<\/b><\/h3> <p>Im Anschluss berichtete Alt-Nationalrat, Gourmet und Direktor der Schweizer Genusswoche Joseph Zisyadis \u00fcber die Aktivit\u00e4ten der Stiftung \u00abGenusswoche\u00bb, die sich vor 20 Jahren zum Ziel gesetzt hatte, die kulinarische und \u00f6nologische (Weinanbau und Konsum) Tradition in ihrer Produktionsregion und biologische Vielfalt zu f\u00f6rdern.<br \/>Abgesehen von der \u00d6nologie stehen die F\u00f6rderung von Geschmacks-, Geruchssinn und Genussf\u00e4higkeit insbesondere bei Kindern und Jugendlichen im Zentrum. Und nat\u00fcrlich die Organisation der allj\u00e4hrlichen schweizerischen Genusswoche mit mittlerweile bis zu 600\u2019000 Teilnehmenden. Ausserdem wird jedes Jahr eine Stadt zur \u00abGenussstadt\u00bb ernannt. Im aktuellen Jahr war Basel Genussstadt. Im Rahmen dieses Programms gab es einen Apfeltag, bei dem die regionalen Apfelsorten vorgestellt wurden, die kultig, kulinarische Foodtour durch die Stadt, bei der man das kulinarische Basel abseits der Touristenf\u00fchrer kennenlernen konnte, die Vorstellung regionaler Spezialit\u00e4ten, das regionale K\u00e4sefest, live Bierbrauen in einer Kleinbrauerei und eine Weinwanderung durch die st\u00e4dtischen Weinberge um nur einiges zu nennen.\u00a0Mittlerweile ist die Unterzeichnung des \u00abMilan Urban Policy Pacts\u00bb (Siehe Kasten),<\/p> <p>\u00abDie industrielle Landwirtschaft\u00bb, so Zisyadis, \u00abunterbricht den Kontakt zwischen den Nahrungsmittelproduzierenden und -konsumierenden. Immer weniger junge Menschen k\u00f6nnen \u00fcberhaupt noch kochen und mit der F\u00e4higkeit zu Kochen ginge auch die F\u00e4higkeit zum Genuss verloren. Auch w\u00fcrden immer mehr Menschen einsam vor ihren Tellern sitzen, statt mit Freunden oder Familie gemeinsam zu kochen und zu essen.<\/p>\n<h6><strong>\"Milan Urban Food Policy Pact\"<\/strong><\/h6> <h6><em>m Jahr 2015 fand in Mailand die Weltausstellung Expo 2015 unter dem Motto \u00abFeeding the Planet, Energy for life\u00bb statt. Der damalige Mail\u00e4nder B\u00fcrgermeister Giuliano Pisapia regte schon im Vorfeld die Unterzeichnung einer Vereinbarung an, die eine nachhaltigere, fairere und ges\u00fcndere Lebensmittelproduktion zum Ziel hat. Bis heute haben \u00fcber 240 St\u00e4dte den Pakt unterzeichnet und bekennen sich\u00a0 zu einem nachhaltigen Ern\u00e4hrungssystem. Das Engagement der St\u00e4dte f\u00fcr mehr Nachhaltigkeit reicht vom Anbau bis zur Entsorgung von Lebensmitteln, indem Verluste reduziert, eine ausgewogene Ern\u00e4hrung gest\u00e4rkt und nachhaltige Produkte bevorzugt werden. Indem die st\u00e4dtischen Verpflegungsbetriebe diese Ziele verfolgen, nehmen sie eine Vorbildrolle ein.<\/em><\/h6>\n<h3><b>Situation Deutschland und Europa<\/b><\/h3> <p><i>Anna Wissmann<\/i>, Institut f\u00fcr Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund, erkl\u00e4rte die Situation in Deutschland. \u00abDeutschland ist in Fragen der st\u00e4dtischen Ern\u00e4hrungspolitik alles andere als Beispielhaft, aber immerhin passiert auf europ\u00e4ischer Ebene recht viel.\u00bb Beim Thema Ern\u00e4hrung in Stadtplanung, Umweltpolitik und Wirtschaft hinke Deutschland der Schweiz weit hinterher. Erst jetzt behandeln einige St\u00e4dte solche Fragen priorit\u00e4r. Im Zentrum st\u00fcnden Kantinen, Bildung, und regionale Beschaffung f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor. Was h\u00f6chste Zeit sei, da Klimaschutz ohne Ern\u00e4hrungspolitik nicht funktioniere.<\/p> <p>Es gibt freilich Ausnahmen wie zum Beispiel Berlin mit dem Projekt der \u00abKantine der Zukunft\u00bb. Im Zentrum stehen bei dem Projekt Geschmack, Frische, Regionalit\u00e4t, \u00d6kologie und Abfallvermeidung. Nach nur zwei Jahren beteiligen sich bereits 40 Gemeinschaftsk\u00fcchen, die j\u00e4hrlich 4 Millionen Mahlzeiten produzieren. Und bereits jetzt findet das Projekt Nachahmer auf Bundesebene. Ein weiterer vielversprechender Ansatz auf Bundesebene ist das seit 2010 existierende Netzwerk Bio-St\u00e4dte. Die (nur) 22 Mitgliederst\u00e4dte versuchen f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Sektor regionale Wertsch\u00f6pfungsketten auszubauen und den Bioanteil im \u00f6ffentlichen Beschaffungswesen zu standardisieren. Interessante Modelle sieht Wissmann in anderen EU-L\u00e4ndern. Zum Beispiel den \u00abParc des Jalles\u00bb in Bordeaux, wo ein grosses st\u00e4dtisches Naherholungs- und Naturschutzgebiet teilweise zum Gem\u00fcseanbau genutzt wird, was durchaus der Artenvielfalt und dem Fl\u00e4chenschutz zugutekommt. Das Projekt sei besonders wirksam, weil der Anbau direkt mit regionaler Vermarktung der Produkte verkn\u00fcpft sei.<\/p> <p>In Paris ist auf dem Gel\u00e4nde eines ehemaligen grossen Ziergartens die \u00abEcole du Breuil\u00bb, eine Schule f\u00fcr urbane Landwirtschaft mit 300 Auszubildenden im Jahr und regelm\u00e4ssigen Seminaren f\u00fcr Laien.<\/p> <p>Als Negativbeispiel nennt sie Grossbritannien, wo die Ern\u00e4hrungsarmut schon seit Beginn der 2000er ein massives Problem ist und durch Covid und den Brexit noch versch\u00e4rft wurde. Dadurch kommt auch Zug in Projekte wie die \u00abSustainable Food Places\u00bb mit 82 Mitgliederorganisationen und die wenig bekannten sogenannten City Deals, bei denen Kommunen und Regional- und Bundesbeh\u00f6rden zusammen mit NGOs und Wissenschaft nach L\u00f6sungen suchen. Ausserdem ist Grossbritannien Vorreiter in zivilgesellschaftlichem Engagement f\u00fcr nachhaltige und soziale Ern\u00e4hrung. Mit dem \u00abFood Poverty Action Plan\u00bb hat England den \u00e4ltesten \u00abErn\u00e4hrungsrat\u00bb in Europa.<\/p>\n<h3><b>Umtriebiges Basel<\/b><\/h3> <p>Schliesslich stellt die Gastgeberstadt Basel vor, was in der Region so l\u00e4uft. Und das ist einiges. Lukas Ott, Leiter Kantons- und Stadtentwicklung Basel erkl\u00e4rte, dass Basel schon 2016 den Milan Food Pact unterzeichnet habe. Basel ist im Wandel. Ehemalige riesige Industrieanlagen werden zu neuen Quartieren. Und bei der entsprechend notwendigen Raumplanung sind die \u00f6kologischen Vorgaben nur mit aktivem Einbezug der Bev\u00f6lkerung notwendig. Zwar verschweigt Ott, dass es gerade bei der Umnutzung der Areale und der Raumplanung auch harte Kritik und viel Unzufriedenheit in der Bev\u00f6lkerung gibt. Insbesondere was die sozialen und \u00f6kologischen Aspekte angeht. Aber darauf genauer einzugehen w\u00fcrde den Rahmen sprengen. Jedenfalls: Obwohl verdichteter Stadtkanton und Chemiemetropole: Auch auf Basler Stadtgebiet gibt es Landwirtschaft und Nahrungsmittelverarbeitung. \u00abAuthentische, regionale Produkte w\u00fcrden nicht zuletzt eine Stadt auch beleben\u00bb. Und wenn man bei der Arealentwicklung der ehemaligen Industrieanlagen auch Raum f\u00fcr, zum Beispiel, lebensmittelverarbeitende Betriebe sch\u00fcfe, k\u00f6nne das die Wirtschaft des pharmalastigen Kantons durchaus diversifizieren und v\u00f6llig neue Arbeitspl\u00e4tze und Wertsch\u00f6pfungsketten schaffen. Hier ist der Kanton tats\u00e4chlich vergleichsweise forsch unterwegs. So tr\u00e4gt Basel zum Beispiel die\u00a0 Regionalmarke \u00abGenuss aus Stadt und Land\u00bb (GSL).Die Marke sorgt f\u00fcr die Vermarktung der Produkte zahlreicher Nahrungsmittelproduzenten, verarbeitenden und Vermarktungsbetrieben aus Basel, Baselland und dem Fricktal und soll das Bewusstsein der Konsumierenden f\u00fcr die Vorteile von regionalen Produkten st\u00e4rken, als da w\u00e4ren, \u00f6kologische und frische Produkte, kurze Transportwege, faire Preise f\u00fcr Produzierende, und Konsumierende. GSL ist Teil der \u00abProjekte zur regionalen Entwicklung\u00bb (PRE) die vom Kanton mit 16 Millionen Franken unterst\u00fctzt werden. In der Stadt geh\u00f6ren bisher die Fleischerei Salsitsch, die Kultb\u00e4ckerei und das Milchh\u00fcsli und das Lebensmittelnetzwerk \u00abFeld zu Tisch\u00bb dazu. Ausserdem verschiedene Marktstst\u00e4nde und spezielle M\u00e4rkte. Hinzu kommen verschiedene Formen von Direktvermarktung, Networking, Pressearbeit und \u00f6ffentliche Informationsveranstaltungen zum Thema. In der Planung ist zudem eine M\u00e4lzerei als Verarbeitungsbetrieb in der Stadt erschlossen werden.\u00a0<\/p> <p>Auf bisher 30 Aaren Stadtgebiet betreibt ebenfalls mit \u00f6ffentlicher Unterst\u00fctzung der Verein Plankton urbanen Ackerbau. Dieses Jahr konnte Plankton dreimal soviel Gem\u00fcse und Fr\u00fcchte ernten konnte wie erwartet. Das Potential von Plankton reicht zwar erst f\u00fcr die Versorgung von maximal 80 Haushalten in der Stadt. Aber schon bei 100 Haushalten w\u00e4re Plankton selbsttragend. Und gem\u00e4ss einer deutschen Studie k\u00f6nnte eine durchschnittliche europ\u00e4ische Grossstadt 60 bis 80 Prozent ihres Gem\u00fcses selbst anbauen.\u00a0<\/p> <p>Da Basel grad an zwei Landesgrenzen liegt, liege es nat\u00fcrlich auf der Hand, auch Nahrungsmittelproduzenten aus dem grenznahen, l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Elsass und S\u00fcdbaden einzubeziehen. Der Kanton verhandelt derzeit mit den Zollbeh\u00f6rden dar\u00fcber, f\u00fcr regionale Produzenten die n\u00e4her als 10 Kilometer von der Grenze liegen, eine Zollfreizone zu schaffen, damit auch diese sich an der Direktvermarktung beteiligen k\u00f6nnen.<\/p> <p>Alles in allem frohe Kunde. Ott betonte denn auch, dass die Projekte vor allem auch das Positive, den Genuss und die Qualit\u00e4t in den Vordergrund stellen, da Verzichtsdiskurse, wie die Erfahrung zeigt, meist kontraproduktiv wirken.<\/p>\n<h3><b>Ern\u00e4hrungspolitik von unten<\/b><\/h3> <p>Anschliessend stellte sich das \u00abErn\u00e4hrungsforum Basel\u00bb vor, dass beispielhaft zeigt, wie man st\u00e4dtische Ern\u00e4hrungspolitik erfolgreich von unten macht. Obwohl die Kerngruppe des 2018 gegr\u00fcndeten und mittlerweile als Verein organisierten Ern\u00e4hrungsforums nur aus sechs bis 10 Leuten besteht, ist seine Wirkung enorm. Schon 2020 veranstaltete das Forum erste lokale Events. Mittlerweile hat der Verein dutzende Quartierforen und \u00f6ffentliche Podien mit mehreren hundert Teilnehmenden organisiert. Vereinsvorstand Christoph Sch\u00f6n erkl\u00e4rte, dass sich das Forum zur Mission gemacht habe, alle Akteure der regionalen Foodszene zu vernetzen. Gemeint sind damit Einzelinitiativen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und (Land)Wirtschaft, Gastronomie ebenso wie Konsumierende. Mittlerweile engagieren sich in Zusammenarbeit mit dem Ern\u00e4hrungsforum Vertreter,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.foodways.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Foodways<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/lokalfeldberg.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LOKAL<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.altemarkthalle.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Markthalle Basel<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.slowfood.ch\/de\/convivium\/basel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Slow Food Basel<\/a>,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.stadt-land-gnuss.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stadt-Land-Gnuss<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"http:\/\/urbanagriculturebasel.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urban Agriculture Basel<\/a>\u00a0und st\u00e4ndig kommen neue dazu.<\/p>\n<h3><b>Wieviel Acker braucht der Mensch<\/b><\/h3> <p>Zu guter Letzt referierte\u00a0<i>Bastian Frich von\u00a0<\/i>Gesch\u00e4ftsstelle Urban Agriculture\u00a0Basel und Pr\u00e4sident Weltacker Schweiz (\u00fcber beides berichtete Agrarinfo ausf\u00fchrlich). Allein Urban Agriculture Basel unterst\u00fctzt \u00fcber hundert kleinere und gr\u00f6ssere Projekte zum Thema Stadt, Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung. Darunter eben auch das Projekt Weltacker. W\u00e4ren Land und Ertr\u00e4ge gerecht unter der Menschheit verteilt, blieben pro Kopf 2000 m2 Acker. Dort wird auf den jeweils 2000 m2 gro\u00dfen Fl\u00e4chen der Weltacker verst\u00e4ndlich gemacht, wie man diese Fl\u00e4che aktuell verteilt, vor der fortlaufenden Zerst\u00f6rung sch\u00fctzt, vermehrt und optimal nutzt.<\/p> <p>\u00a0<\/p> <p>Nach soviel Input war der Wunsch zu diskutieren beim Publikum entsprechend ged\u00e4mpft. Nicht aber die Stimmung. \u00abDas\u00bb, so eine Besucherin, \u00abwar richtig wohltuend. Ich hatte keine Ahnung, wieviel positive Dinge allein in Basel im gange sind\u00bb \u2013 und widmete sich angeregt plaudernd den vom Weltacker Basel zusammengestellten Apero, der eindr\u00fccklich bewies, das soziale und \u00f6kologische Ern\u00e4hrung und sinnlicher Genuss keineswegs ein Widerspruch sind.<\/p>\n<h2><strong>Links:\u00a0<\/strong><\/h2> <ul> <li>Ern\u00e4hrungsforum Basel<br \/><a href=\"http:\/\/www.efbasel.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.efbasel.ch<\/a><\/li> <li>Urban Agriculture<br \/><a href=\"http:\/\/www.urbanagriculturebasel.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.urbanagriculturebasel.ch<\/a><\/li> <li>Genuss aus Stadt und Land - GLS<br \/><a href=\"https:\/\/www.ausstadtundland.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.ausstadtundland.ch<\/a><\/li> <li>Genusswoche - Semaine du go\u00fbt<br \/><a href=\"https:\/\/www.gout.ch\/de\/programme\/\"><i>https:\/\/www.gout.ch<\/i><\/a><\/li> <li>Weltacker Schweiz<br \/><a href=\"https:\/\/www.2000m2.eu\/ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.2000m2.eu\/ch\/<\/a><\/li> <\/ul>","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10916","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10916"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10916\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11481,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10916\/revisions\/11481"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9766"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10916"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10916"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10916"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}