{"id":12349,"date":"2023-04-17T13:30:08","date_gmt":"2023-04-17T11:30:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/?p=12349"},"modified":"2023-04-19T21:44:56","modified_gmt":"2023-04-19T19:44:56","slug":"jura-baeuerlicher-kampf-gegen-ein-tiefengeothermie-projekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/verschiedene\/jura-baeuerlicher-kampf-gegen-ein-tiefengeothermie-projekt\/","title":{"rendered":"Jura: B\u00e4uerlicher Kampf gegen ein Tiefengeothermie-Projekt"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-12349\" data-postid=\"12349\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-12349 themify_builder tf_clear\">\n    \t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_spn24 tb_first tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_2s474 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_p3dt903   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p><em>L\u00e9a Petitjean-Gisiger, Landwirtin und <a href=\"https:\/\/crjsuisse.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">JRK<\/a>-Mitglied, Berlincourt (JU), schrieb diesen Artikel f\u00fcr Die unabh\u00e4ngige b\u00e4uerliche Zeitung der <a href=\"https:\/\/uniterre.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00e4uerinnen- und Bauernorganisation uniterre<\/a>:<\/em><\/p>\n<p>Im Jahr 2012 begann in der Gemeinde Haute-Sorne im Jura die sinnlose und schreckliche Geschichte der Errichtung eines in der Schweiz einzigartigen geothermischen Versuchskraftwerks. Schnell stellte sich heraus, dass dieses Projekt insbesondere f\u00fcr die Umwelt enorme Risiken birgt. Wir nutzen heute alle Mittel, um unsere Angst und unsere Wut herauszuschreien. Vor allem aber wollen wir unser Wissen weitergeben. Denn wir wollen, dass m\u00f6glichst viele Menschen dar\u00fcber informiert werden, was hier geschieht.<\/p>\n<p>Dieses Projekt zur petrothermalen (1) Tiefengeothermie ist schlichtweg ungeheuerlich. Es hat nichts mit der Geothermie von W\u00e4rmepumpen oder der hydrothermalen Geothermie mittlerer Tiefe zu tun, wie sie beispielsweise in Lavey oder Genf praktiziert wird. Das Pilotprojekt in Haute-Sorne sieht eine Bohrung von einer Tiefe von 5 km vor, die dann horizontal \u00fcber 1,5 km umgelenkt wird. Sobald die Bohrung abgeschlossen ist, werden die Projektentwickler*innen die Fracking-Technik (hydraulische Frakturierung) anwenden, um das Gestein aufzubrechen und, so die Hoffnung, W\u00e4rme f\u00fcr die Stromerzeugung zu gewinnen. Diese Methode ist auf dem Gebiet mehrerer Kantone verboten. Bei dieser Technik, die aus der Welt der Erd\u00f6lgewinnung stammt, werden Fl\u00fcssigkeiten unter hohem Druck in grosse Tiefen injiziert, um das Gestein zu zerbrechen und ein geothermisches Reservoir zu schaffen. Mit diesem Verfahren sind zahlreiche Risiken verbunden, wie etwa die Ausl\u00f6sung von induzierten Erdbeben. Im Jura wird die Erde beben. Die Bef\u00fcrworter des Projekts schreiben selbst: &#8222;Letztendlich ist es das Projekt selbst, das zuverl\u00e4ssige Informationen \u00fcber die seismische Reaktion des Untergrunds liefern wird.&#8220; Wir sind also Versuchskaninchen, nicht mehr und nicht weniger. Der Standort wurde \u00fcbrigens ausdr\u00fccklich deshalb gew\u00e4hlt, weil unsere sehr l\u00e4ndliche Region im Gegensatz zu den grossen st\u00e4dtischen Zentren der Schweiz eine geringe Bev\u00f6lkerungsdichte aufweist.<\/p>\n<p>Aber es gibt noch viel Schlimmeres als die Gefahr von Erdbeben und Geb\u00e4udesch\u00e4den. Das Projekt soll eine astronomische Menge an Wasser verbrauchen, mehr als 400 Millionen Liter, die aus dem lokalen Bach Tabeillon und aus dem Trinkwassersystem entnommen werden. Die Landwirtschaft ist bereits schwer von den Folgen der globalen Erw\u00e4rmung betroffen: Ein trockener Sommer folgt dem anderen und es wird aufgrund des Wassermangels immer schwieriger, die B\u00f6den zu bewirtschaften. Es ist inakzeptabel, dass ein solches Projekt die Erlaubnis erh\u00e4lt, derartige Mengen an Wasser anzuzapfen, im Wissen, wie knapp das rare Gut vor allem im Sommer ist.<\/p>\n<p>Das Projekt birgt auch die Gefahr der Verschmutzung des Grundwassers und des Bodens. Die Gefahren bestehen in allen Phasen des Projekts, auch langfristig, da die Zementierung zwischen den Verrohrungen und dem Gestein zwangsl\u00e4ufig undicht werden wird. Dadurch k\u00f6nnen potenziell Grundwasservorkommen aus unterschiedlichen Tiefen miteinander in Kontakt kommen. Dies ist ein unvermeidliches Korrosionsph\u00e4nomen, und diejenigen, die behaupten, dass die Alterung der Anlagen nicht problematisch sein wird, sind L\u00fcgner*innen. Die Irreversibilit\u00e4t der physikalischen Prozesse des Materialabbaus ist eine Realit\u00e4t, der sich die Menschen nicht entziehen k\u00f6nnen und nie entziehen werden! Wasser ist f\u00fcr unsere lokale Landwirtschaft und f\u00fcr uns alle lebensnotwendig. Wir m\u00fcssen es unbedingt und um jeden Preis sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Und schliesslich, f\u00fcr diejenigen, die sich diese Frage stellen: Das Projekt wird sich wirtschaftlich nicht einmal lohnen. Es ist so gut wie sicher, dass das Kraftwerk niemals auch nur eine Kilowattstunde Strom produzieren wird. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass es sich um ein Pilotprojekt handelt. Sogar nach Meinung der Fachleute ist es unwahrscheinlich, dass es funktionieren wird. Und selbst wenn, wird die Lebensdauer des Kraftwerks auf etwa 20 Jahre gesch\u00e4tzt, danach wird der Untergrund abgek\u00fchlt sein und somit nicht mehr nutzbar. Grunds\u00e4tzlich w\u00e4re geothermische Energie erneuerbar, wenn sie die Energie bis zu einem bestimmtem Volumen nicht st\u00e4rker nutzt, als dass der Untergrund durch den W\u00e4rmestrom aus dem Erdinneren wieder aufgeladen wird. Die petrothermale Tiefengeothermie dagegen ist nicht erneuerbar! Wenn also das Experiment einer privaten Z\u00fcrcher Firma unser Leben zerst\u00f6rt hat, wenn unsere Umwelt verschmutzt und all unsere Bem\u00fchungen umsonst waren, was bleibt uns dann noch? Nun, es werden einige wissenschaftliche Daten \u00fcbrig bleiben, die den Promotor*innen Argumente liefern, um eine andere Region zu t\u00e4uschen, und es werden ein Loch und Probleme \u00fcbrig bleiben, die unm\u00f6glich zu bew\u00e4ltigen sind. Uns und unseren Kindern wird nichts bleiben. Wir sind dagegen, uns im Namen der Wissenschaft und im Namen einer schlecht durchdachten Energiewende zu opfern, die nur noch tiefer in den \u00dcberkonsumismus f\u00fchrt, anstatt eine langfristige Vision f\u00fcr das nachhaltige Funktionieren unserer Gesellschaften zu haben.<\/p>\n<p>Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass das Stimmvolk in dieser Angelegenheit die M\u00f6glichkeit haben muss, angeh\u00f6rt zu werden. Von Anfang an war dieses Projekt ein Versagen der Demokratie. Die Beh\u00f6rden haben eine Petition mit 1600 Unterschriften vom Tisch gewischt, eine Initiative mit 4133 Unterschriften torpediert, die Forderung nach einem Stopp des Projekts ignoriert, die von 37 Unternehmen des Kantons mit \u00fcber 1000 Arbeitspl\u00e4tzen unterst\u00fctzt wurde, eine parlamentarische Motion sabotiert, die einen definitiven Stopp des Projekts forderte und von der Mehrheit des Parlaments angenommen wurde, und schliesslich abgelehnt, dass in diesem Jahr eine Konsultativabstimmung \u00fcber die Gemeinde durchgef\u00fchrt wird. Wie kann es sein, dass die demokratischen Mittel und das Parlament \u00fcbergangen werden? Warum wird dem Stimmvolk das Stimmrecht genommen?<\/p>\n<p>Da wir auf legalem Weg kein Geh\u00f6r finden, greifen wir zu anderen Mitteln. Die Zeit dr\u00e4ngt, denn die Bauarbeiten werden noch in diesem Jahr beginnen. Wir sind schon viele, aber wir brauchen Ihre Unterst\u00fctzung. Helfen Sie uns, diese Informationen zu verbreiten und lassen Sie uns unsere Kr\u00e4fte b\u00fcndeln. Um unser lebensnotwendiges Grundwasser f\u00fcr uns alle und f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen zu sch\u00fctzen, rufen wir zu einer starken und friedlichen Mobilisierung von Landwirtschaft und Bev\u00f6lkerung auf. Wenn Sie sich auf der Internetseite der Opposition www.crjsuisse.ch registrieren, erhalten Sie Informationen \u00fcber die Demonstrationen und k\u00f6nnen pr\u00e4sent sein, um unsere Region und die lokale Landwirtschaft zu retten.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>(1) Bei der petrothermalen Geothermie wird in 4 bis 5km Tiefe die W\u00e4rme des Grundgesteins genutzt.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t<\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jura soll ein geothermisches Versuchskraftwerk entstehen. Die Bev\u00f6lkerung wehrt sich gegen das Hydraulische Fracking. 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Schnell stellte sich heraus, dass dieses Projekt insbesondere f\u00fcr die Umwelt enorme Risiken birgt. Wir nutzen heute alle Mittel, um unsere Angst und unsere Wut herauszuschreien. Vor allem aber wollen wir unser Wissen weitergeben. Denn wir wollen, dass m\u00f6glichst viele Menschen dar\u00fcber informiert werden, was hier geschieht.<\/p> <p>Dieses Projekt zur petrothermalen (1) Tiefengeothermie ist schlichtweg ungeheuerlich. Es hat nichts mit der Geothermie von W\u00e4rmepumpen oder der hydrothermalen Geothermie mittlerer Tiefe zu tun, wie sie beispielsweise in Lavey oder Genf praktiziert wird. Das Pilotprojekt in Haute-Sorne sieht eine Bohrung von einer Tiefe von 5 km vor, die dann horizontal \u00fcber 1,5 km umgelenkt wird. Sobald die Bohrung abgeschlossen ist, werden die Projektentwickler*innen die Fracking-Technik (hydraulische Frakturierung) anwenden, um das Gestein aufzubrechen und, so die Hoffnung, W\u00e4rme f\u00fcr die Stromerzeugung zu gewinnen. Diese Methode ist auf dem Gebiet mehrerer Kantone verboten. Bei dieser Technik, die aus der Welt der Erd\u00f6lgewinnung stammt, werden Fl\u00fcssigkeiten unter hohem Druck in grosse Tiefen injiziert, um das Gestein zu zerbrechen und ein geothermisches Reservoir zu schaffen. Mit diesem Verfahren sind zahlreiche Risiken verbunden, wie etwa die Ausl\u00f6sung von induzierten Erdbeben. Im Jura wird die Erde beben. Die Bef\u00fcrworter des Projekts schreiben selbst: \"Letztendlich ist es das Projekt selbst, das zuverl\u00e4ssige Informationen \u00fcber die seismische Reaktion des Untergrunds liefern wird.\" Wir sind also Versuchskaninchen, nicht mehr und nicht weniger. Der Standort wurde \u00fcbrigens ausdr\u00fccklich deshalb gew\u00e4hlt, weil unsere sehr l\u00e4ndliche Region im Gegensatz zu den grossen st\u00e4dtischen Zentren der Schweiz eine geringe Bev\u00f6lkerungsdichte aufweist.<\/p> <p>Aber es gibt noch viel Schlimmeres als die Gefahr von Erdbeben und Geb\u00e4udesch\u00e4den. Das Projekt soll eine astronomische Menge an Wasser verbrauchen, mehr als 400 Millionen Liter, die aus dem lokalen Bach Tabeillon und aus dem Trinkwassersystem entnommen werden. Die Landwirtschaft ist bereits schwer von den Folgen der globalen Erw\u00e4rmung betroffen: Ein trockener Sommer folgt dem anderen und es wird aufgrund des Wassermangels immer schwieriger, die B\u00f6den zu bewirtschaften. Es ist inakzeptabel, dass ein solches Projekt die Erlaubnis erh\u00e4lt, derartige Mengen an Wasser anzuzapfen, im Wissen, wie knapp das rare Gut vor allem im Sommer ist.<\/p> <p>Das Projekt birgt auch die Gefahr der Verschmutzung des Grundwassers und des Bodens. Die Gefahren bestehen in allen Phasen des Projekts, auch langfristig, da die Zementierung zwischen den Verrohrungen und dem Gestein zwangsl\u00e4ufig undicht werden wird. Dadurch k\u00f6nnen potenziell Grundwasservorkommen aus unterschiedlichen Tiefen miteinander in Kontakt kommen. Dies ist ein unvermeidliches Korrosionsph\u00e4nomen, und diejenigen, die behaupten, dass die Alterung der Anlagen nicht problematisch sein wird, sind L\u00fcgner*innen. Die Irreversibilit\u00e4t der physikalischen Prozesse des Materialabbaus ist eine Realit\u00e4t, der sich die Menschen nicht entziehen k\u00f6nnen und nie entziehen werden! Wasser ist f\u00fcr unsere lokale Landwirtschaft und f\u00fcr uns alle lebensnotwendig. Wir m\u00fcssen es unbedingt und um jeden Preis sch\u00fctzen.<\/p> <p>Und schliesslich, f\u00fcr diejenigen, die sich diese Frage stellen: Das Projekt wird sich wirtschaftlich nicht einmal lohnen. Es ist so gut wie sicher, dass das Kraftwerk niemals auch nur eine Kilowattstunde Strom produzieren wird. Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass es sich um ein Pilotprojekt handelt. Sogar nach Meinung der Fachleute ist es unwahrscheinlich, dass es funktionieren wird. Und selbst wenn, wird die Lebensdauer des Kraftwerks auf etwa 20 Jahre gesch\u00e4tzt, danach wird der Untergrund abgek\u00fchlt sein und somit nicht mehr nutzbar. Grunds\u00e4tzlich w\u00e4re geothermische Energie erneuerbar, wenn sie die Energie bis zu einem bestimmtem Volumen nicht st\u00e4rker nutzt, als dass der Untergrund durch den W\u00e4rmestrom aus dem Erdinneren wieder aufgeladen wird. Die petrothermale Tiefengeothermie dagegen ist nicht erneuerbar! Wenn also das Experiment einer privaten Z\u00fcrcher Firma unser Leben zerst\u00f6rt hat, wenn unsere Umwelt verschmutzt und all unsere Bem\u00fchungen umsonst waren, was bleibt uns dann noch? Nun, es werden einige wissenschaftliche Daten \u00fcbrig bleiben, die den Promotor*innen Argumente liefern, um eine andere Region zu t\u00e4uschen, und es werden ein Loch und Probleme \u00fcbrig bleiben, die unm\u00f6glich zu bew\u00e4ltigen sind. Uns und unseren Kindern wird nichts bleiben. Wir sind dagegen, uns im Namen der Wissenschaft und im Namen einer schlecht durchdachten Energiewende zu opfern, die nur noch tiefer in den \u00dcberkonsumismus f\u00fchrt, anstatt eine langfristige Vision f\u00fcr das nachhaltige Funktionieren unserer Gesellschaften zu haben.<\/p> <p>Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass das Stimmvolk in dieser Angelegenheit die M\u00f6glichkeit haben muss, angeh\u00f6rt zu werden. Von Anfang an war dieses Projekt ein Versagen der Demokratie. Die Beh\u00f6rden haben eine Petition mit 1600 Unterschriften vom Tisch gewischt, eine Initiative mit 4133 Unterschriften torpediert, die Forderung nach einem Stopp des Projekts ignoriert, die von 37 Unternehmen des Kantons mit \u00fcber 1000 Arbeitspl\u00e4tzen unterst\u00fctzt wurde, eine parlamentarische Motion sabotiert, die einen definitiven Stopp des Projekts forderte und von der Mehrheit des Parlaments angenommen wurde, und schliesslich abgelehnt, dass in diesem Jahr eine Konsultativabstimmung \u00fcber die Gemeinde durchgef\u00fchrt wird. Wie kann es sein, dass die demokratischen Mittel und das Parlament \u00fcbergangen werden? Warum wird dem Stimmvolk das Stimmrecht genommen?<\/p> <p>Da wir auf legalem Weg kein Geh\u00f6r finden, greifen wir zu anderen Mitteln. Die Zeit dr\u00e4ngt, denn die Bauarbeiten werden noch in diesem Jahr beginnen. Wir sind schon viele, aber wir brauchen Ihre Unterst\u00fctzung. Helfen Sie uns, diese Informationen zu verbreiten und lassen Sie uns unsere Kr\u00e4fte b\u00fcndeln. Um unser lebensnotwendiges Grundwasser f\u00fcr uns alle und f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen zu sch\u00fctzen, rufen wir zu einer starken und friedlichen Mobilisierung von Landwirtschaft und Bev\u00f6lkerung auf. Wenn Sie sich auf der Internetseite der Opposition www.crjsuisse.ch registrieren, erhalten Sie Informationen \u00fcber die Demonstrationen und k\u00f6nnen pr\u00e4sent sein, um unsere Region und die lokale Landwirtschaft zu retten.<\/p> <p>\u00a0<\/p> <p>(1) Bei der petrothermalen Geothermie wird in 4 bis 5km Tiefe die W\u00e4rme des Grundgesteins genutzt.<\/p>","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12349","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12349"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12349\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12477,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12349\/revisions\/12477"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12349"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12349"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12349"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}