{"id":12366,"date":"2023-04-14T11:31:51","date_gmt":"2023-04-14T09:31:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/?p=12366"},"modified":"2023-05-02T11:29:34","modified_gmt":"2023-05-02T09:29:34","slug":"multikulti","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/produktion\/multikulti\/","title":{"rendered":"Multikulti auf dem Acker"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-12366\" data-postid=\"12366\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-12366 themify_builder tf_clear\">\n    \t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_svaz857 tb_first tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_7k9o857 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_0gog352   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>Industrielle Landwirtschaft erwirtschaftet vielleicht kurfristig hohe Ertr\u00e4ge. Auf lange Sicht k\u00f6nnen extensive, b\u00e4uerliche Landwirtschaft die Weltern\u00e4hrung sichern. Untersaaten sind eine von vielen erprobten und erfolgreichen \u00f6kologischen Anbaumethoden.<\/p>\n    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"TOC\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_nbev99 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_t3c399 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_638x99  repeat \" data-lazy=\"1\">\n    <h3 class=\"module-title\">SOMMAIRE<\/h3>    <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p><a href=\"#intro\">Einleitung<\/a><br \/><a href=\"#untersaat\">Untersaat und Schwesternkultur<\/a><br \/><a href=\"#weniger-duenger\">Weniger D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel<\/a><br \/><a href=\"#die-mischung-machts\">Die Mischung macht den Unterschied<\/a><br \/><a href=\"#gemuese\">F\u00fcr Gem\u00fcse nur bedingt geeignet<\/a><br \/><a href=\"#keine-universalloesung\">Keine Universall\u00f6sung<\/a><br \/>Anleitung: <a href=\"#milpa\">Milpabeet im Garten<\/a><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"intro\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-intro tb_mxyt46 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_v1mm46 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_avri211   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2>Einleitung<\/h2>\n<p>Zunehmend setzt sich, auch bei der Uno Weltern\u00e4hrungsorganisation FAO, Fachgremien der EU und anderen multinationalen Institutionen die Erkenntnis durch, dass nur eine Abkehr von der industriellen Landwirtschaft und eine R\u00fcckbesinnung auf kulturell gewachsene traditionelle Anbaumethoden langfristig die Ern\u00e4hrung der Weltbev\u00f6lkerung sicherstellt. Kombiniert mit den \u00f6kologischen Anwendungsm\u00f6glichkeiten moderner Technologie und Agrowissenschaft kann die extensive b\u00e4uerliche Landwirtschaft nicht nur langfristig hohe Ertr\u00e4ge erwirtschaften. Sie sch\u00fctzt auch die verbliebenen fruchtbaren B\u00f6den, erschliesst zus\u00e4tzliche Anbaufl\u00e4che und f\u00f6rdert die Biodiversit\u00e4t bei Fauna und Flora.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"untersaat\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-untersaat tb_h8wm787 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_0yx2787 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_cydw500   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2><b>Untersaat und Schwesternkultur<\/b><\/h2>\n<p>Eine gut erprobte und vielversprechende Methode ist die sogenannte Untersaat. Darunter versteht man die Saat einer zweiten Frucht, zus\u00e4tzlich zu einer fr\u00fcher Erntereifen Hauptfrucht. Nicht zu verwechseln mit den Mischkulturen, bei denen verschiedene Feldfr\u00fcchte \u00abgleichberechtigt\u00bb gezogen werden. Bei der Untersaat pflanzt man vor allem Futterpflanzen wie Kleegr\u00e4ser unter die Hauptsaat (in der Regel Getreide). Mischungen aus Kleearten sind vor allem deshalb besonders geeignet, weil sie zus\u00e4tzlichen Stickstoff sammeln. Oft mischen die B\u00e4uerinnen und Bauern auch Luzerne unter, um sich gegen die zunehmend trockenen Sommer abzusichern. Normalerweise wird die Untersaat nach der Hauptfrucht und dem zweiten Auflockern des Bodens (Striegeldurchgang) vor dem Schossen der Hauptfrucht ausges\u00e4t. In Ausnahmef\u00e4llen, bei Raps zum Beispiel, der im Herbst ges\u00e4t wird um im Fr\u00fchsommer geerntet zu werden, kann die Untersaat auch zusammen mit der Hauptfrucht ges\u00e4t werden, sofern die Aussaat fr\u00fch genug stattfindet. Nach September empfehlen Experten beim Raps auf die Untersaat zu verzichten.<\/p>\n<p>Interessant ist, dass das relativ neue Konzept historische Entsprechungen in jahrhundertealten traditionellen Anbaumethoden des heutigen Lateinamerikas hat. Ein interessantes Beispiel ist die sogenannte s\u00fcdamerikanische \u00abDrei Schwestern Kultur\u00bb, die von Indigenen in Lateinamerika seit Jahrhunderten erfolgreich betrieben wird. Bei dieser, als Milpa bekannten, Mischkultur pflanzen die B\u00e4uerinnen und Bauern auf dem gleichen Feld K\u00fcrbis, Mais und Bohnen zusammen an. Wobei die drei Nutzpflanzen jeweils voneinander profitieren. Der Mais mit grossem N\u00e4hrstoffbedarf dient als Bohnenstange. Die Bohnen wiederum versorgen Mais und K\u00fcrbis mit zus\u00e4tzlichem Stickstoff den sie der Luft entnimmt und die K\u00fcrbispflanzen sch\u00fctzen ihrerseits den Boden vor Austrocknung und Erosion und verhindert das Wachstum von Unkraut weil sie den Boden beschatten. So hat man praktisch auf ein und dem selben Feld die wichtigsten N\u00e4hrstoffe, die der Mensch ben\u00f6tigt. Der zus\u00e4tzliche Nutzen liegt hier darin, dass die Zusatzfr\u00fcchte auch f\u00fcr Menschen wertvolle Nahrungsmittel und keine reine Futtersaat ist (Siehe Kasten: Milpa Beet).<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"weniger-duenger\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-weniger-duenger tb_6cvl522 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_490u522 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_27mp154   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2>Weniger D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel<\/h2>\n<p>Wie bei der Milpa-Kultur binden Untersaaten zus\u00e4tzlichen Stickstoff im Boden, was weniger D\u00fcngemittelbedarf bedeutet. Auch Unkr\u00e4uter werden durch Untersaaten behindert. Wenn eine Zwischen- oder Feldfutterfrucht bereits im Fr\u00fchling unters Getreide gemischt wird, spart der Landwirtschaftsbetrieb Zeit und Kosten. Durch die L\u00fcckenlose Bodenbedeckung wird die Erosion insbesondere in trockenen Anbaugebieten behindert und gerade bei Trockenheit sind die Ertr\u00e4ge deutlich h\u00f6her als bei der konventionellen Stoppelsaat.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"die-mischung-machts\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-die-mischung-machts tb_fva9665 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_gazv666 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_ohtj106   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2>Die Mischung macht den Unterschied<\/h2>\n<p>Von zentraler Bedeutung bei der Untersaat ist nat\u00fcrlich die optimale Kombination der verschiedenen Nutzpflanzen. Kombiniert man auf dem Acker Pflanzen mit hohem Wasser- und N\u00e4hrstoffbedarf, erreicht man das Gegenteil vom erw\u00fcnschten Effekt. Prinzipiell eignen sich Untersaaten f\u00fcr alle Getreidearten. Aber in Sommergersten zum Beispiel kann man meist nur eine niedrigw\u00fcchsige Wei\u00dfklee-Mischung ausbringen. Andere Kleegr\u00e4ser w\u00fcrden sich zumindest unter feuchten Bedingungen zu stark entwickeln. Roggen hingegen kommt problemlos mit allen Kleegr\u00e4sern zurecht.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"gemuese\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-gemuese tb_d4wq554 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_fle7554 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_kzpm250   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2>F\u00fcr Gem\u00fcse nur bedingt geeignet<\/h2>\n<p>Auch Mais eignet sich wegen seinem zu Beginn eher langsamem Wachstum, dem weiten Reihenabstand und des hohen Wuchses besonders gut f\u00fcr Untersaaten. Das gleiche gilt f\u00fcr Ackerbohnen. Beim Mais gilt jedoch: je trockener der Sommer, um so sp\u00e4ter sollte die Einsaat der Untersaat (bsp. Gras) erfolgen, damit diese dem Mais nicht im empfindlichen Stadium um Wasser konkurriert. Die Einsaat erfolgt mit den gleichen Maschinen wie bei Getreide. F\u00fcr Ackerbohnen eignen sich vor allem nichtlegume Untersaaten zum Beispiel Weidegrasarten, \u00d6lrettich, Gelbsenf oder gar Raps.<\/p>\n<p>Der Nutzen bei Gem\u00fcse h\u00e4lt sich hingegen in Grenzen. L\u00e4nger stehenden Gem\u00fcsekulturen k\u00f6nnen dennoch von der Stickstofffixierung, Unkrautunterdr\u00fcckung sowie der Beschattung des Bodens profitieren. Gute Erfahrungen haben Biobauern mit Kohlarten, Lauch und Spargel gemacht. Einges\u00e4t werden k\u00f6nnen hier, je nach Kultur, Erdklee (schwachw\u00fcchsig), Wei\u00dfklee (mittel-), Englisches Raygras oder Gr\u00fcnroggen (beide starkw\u00fcchsig). Auch Mischungen von zum Beispiel Raygras und Weissklee sind \u00fcblich .<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"milpa\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-milpa tb_izy2422 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_ucsl422 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_xp3y422  repeat \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2>Milpa-Beet anlegen<\/h2>\n<p>Ein Milpa-Beet k\u00f6nnen Sie im Eigenen Hinterhof oder Schrebergarten anlegen. Beachten Sie einfach folgende Schritte:<\/p>\n<p><strong> 1. Fl\u00e4chenauswahl<\/strong>: Sie ben\u00f6tigen ein mindestens 1,20 m x 2 m gro\u00dfes, sonniges St\u00fcck Garten. Denken sie daran, dass der Mais sehr hoch w\u00e4chst und andere Pflanzen im Umkreis beschatten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><strong>2. Boden verbessern<\/strong>: Alle drei Kulturen bevorzugen humusreichen Boden, der Wasser gut speichert. Bei Bedarf k\u00f6nnen Sie in den Boden gekaufte, n\u00e4hrstoffreiche Erde oder eigenen Kompost einarbeiten.<\/p>\n<p><strong>3. Anbausystem ausw\u00e4hlen<\/strong>: In S\u00fcdamerika pflanzt man Milpakulturen \u00abhorstweise\u00bb. Zum Beispiel drei Mais und zwei Bohnenpflanzen eng zusammen und in einigem Abstand dazu den K\u00fcrbis. Alternativ k\u00f6nnen Sie das Beet auch auch in Reihen anlegen. Der Mais mit einem Reihenabstand von mindestens 60cm und einem Pflanenzabstand innerhalb der Reihe von ungef\u00e4hr 40 cm.\u00a0 Der Mais wird im April ges\u00e4t und die K\u00fcrbissetzlinge herangezogen. Nach den Eisheiligen werden die Bohnen im Kreis rund um den Mais ges\u00e4t und K\u00fcrbissetzlinge dazwischen (Abstand beachten!).<\/p>\n<p><strong>4. Sorten ausw\u00e4hlen<\/strong>: Die Sortenwahl ist f\u00fcr eine erfolgreiche Milpa-Kultur von entscheidender Bedeutung. Vor allem die Zusammensetzung von Mais und Bohne muss stimmen. Kombiniert man zum Beispiel eine starkw\u00fcchsige Bohne mit einem eher schwachw\u00fcchsigen Mais, kann die Bohne den Mais \u00fcberwuchern.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_rjnm422 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_lwth422 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module divider -->\n<div  class=\"module tf_mw module-divider tb_zs13422 solid   \" style=\"border-width: 30px;border-color: rgba(0,0,0, 0);\" data-lazy=\"1\">\n    <\/div>\n<!-- \/module divider -->\n\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-anchor=\"keine-universalloesung\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_has_section tb_section-keine-universalloesung tb_xvbq506 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_a2mm507 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_0huw754   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2>Keine Universall\u00f6sung<\/h2>\n<p>So gross der Nutzen der Untersaat f\u00fcr den \u00f6kologischen Landbau auch ist, er hat seine Grenzen. Wurzelunkr\u00e4uter wie Ampfer oder Quecke lassen sich praktisch nur mit Stoppelsaat sinnvoll bek\u00e4mpfen. Die f\u00fcr Artenvielfalt und Erosionsschutz so wichtige Bodenruhe beg\u00fcnstigt eben auch diese Unkr\u00e4uter. Die \u00f6kologische Bek\u00e4mpfung dieser Unkr\u00e4uter, um die Ackerfl\u00e4chen wieder f\u00fcr die Untersaat Nutzbar zu machen, stellen daher eine grosse Herausforderung an den Biolandbau dar.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich aber gilt, dass Untersaaten die Bodenfruchtbarkeit erhalten und die Biodiversit\u00e4t bei Bodenlebewesen f\u00f6rdern. Eine generelle Globall\u00f6sung, wie sie die \u00abGr\u00fcne Revolution\u00bb versprach, letztlich aber nur zus\u00e4tzliche Probleme verursachte, gibt es in der \u00f6kologischen Landwirtschaft nicht. Es ist vielmehr ein Mix von Anbaumethoden, die den regionalen klimatischen, topographischen und kulturellen Besonderheiten sowie der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit, die langfristig eine umweltvertr\u00e4gliche Versorgung der Weltbev\u00f6lkerung mit gesunden Nahrungsmitteln verspricht.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_080c99 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_x4d299 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module icon -->\n<div  class=\"module module-icon tb_ykjd99  normal circle icon_horizontal tf_textr\" data-lazy=\"1\">\n\t\t\t<div class=\"module-icon-item\">\n\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"#TOC\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<em class=\"tf_box\"><svg  class=\"tf_fa tf-ti-arrow-up\" aria-hidden=\"true\"><use href=\"#tf-ti-arrow-up\"><\/use><\/svg><\/em>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span>nach oben<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<!-- \/module icon -->\n\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t<\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diversit\u00e4t auf dem Acker reduziert die Erosion und unterst\u00fctzt das Bodenleben.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":12443,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[105,71],"tags":[],"class_list":["post-12366","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-agraroekologie","category-produktion","has-post-title","has-post-date","has-post-category","has-post-tag","has-post-comment","has-post-author",""],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.8 - 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Auf lange Sicht k\u00f6nnen extensive, b\u00e4uerliche Landwirtschaft die Weltern\u00e4hrung sichern. Untersaaten sind eine von vielen erprobten und erfolgreichen \u00f6kologischen Anbaumethoden.<\/p>\n<h3>SOMMAIRE<\/h3> <p><a href=\"#intro\">Einleitung<\/a><br \/><a href=\"#untersaat\">Untersaat und Schwesternkultur<\/a><br \/><a href=\"#weniger-duenger\">Weniger D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel<\/a><br \/><a href=\"#die-mischung-machts\">Die Mischung macht den Unterschied<\/a><br \/><a href=\"#gemuese\">F\u00fcr Gem\u00fcse nur bedingt geeignet<\/a><br \/><a href=\"#keine-universalloesung\">Keine Universall\u00f6sung<\/a><br \/>Anleitung: <a href=\"#milpa\">Milpabeet im Garten<\/a><\/p>\n<h2>Einleitung<\/h2> <p>Zunehmend setzt sich, auch bei der Uno Weltern\u00e4hrungsorganisation FAO, Fachgremien der EU und anderen multinationalen Institutionen die Erkenntnis durch, dass nur eine Abkehr von der industriellen Landwirtschaft und eine R\u00fcckbesinnung auf kulturell gewachsene traditionelle Anbaumethoden langfristig die Ern\u00e4hrung der Weltbev\u00f6lkerung sicherstellt. Kombiniert mit den \u00f6kologischen Anwendungsm\u00f6glichkeiten moderner Technologie und Agrowissenschaft kann die extensive b\u00e4uerliche Landwirtschaft nicht nur langfristig hohe Ertr\u00e4ge erwirtschaften. Sie sch\u00fctzt auch die verbliebenen fruchtbaren B\u00f6den, erschliesst zus\u00e4tzliche Anbaufl\u00e4che und f\u00f6rdert die Biodiversit\u00e4t bei Fauna und Flora.<\/p>\n<h2><b>Untersaat und Schwesternkultur<\/b><\/h2> <p>Eine gut erprobte und vielversprechende Methode ist die sogenannte Untersaat. Darunter versteht man die Saat einer zweiten Frucht, zus\u00e4tzlich zu einer fr\u00fcher Erntereifen Hauptfrucht. Nicht zu verwechseln mit den Mischkulturen, bei denen verschiedene Feldfr\u00fcchte \u00abgleichberechtigt\u00bb gezogen werden. Bei der Untersaat pflanzt man vor allem Futterpflanzen wie Kleegr\u00e4ser unter die Hauptsaat (in der Regel Getreide). Mischungen aus Kleearten sind vor allem deshalb besonders geeignet, weil sie zus\u00e4tzlichen Stickstoff sammeln. Oft mischen die B\u00e4uerinnen und Bauern auch Luzerne unter, um sich gegen die zunehmend trockenen Sommer abzusichern. Normalerweise wird die Untersaat nach der Hauptfrucht und dem zweiten Auflockern des Bodens (Striegeldurchgang) vor dem Schossen der Hauptfrucht ausges\u00e4t. In Ausnahmef\u00e4llen, bei Raps zum Beispiel, der im Herbst ges\u00e4t wird um im Fr\u00fchsommer geerntet zu werden, kann die Untersaat auch zusammen mit der Hauptfrucht ges\u00e4t werden, sofern die Aussaat fr\u00fch genug stattfindet. Nach September empfehlen Experten beim Raps auf die Untersaat zu verzichten.<\/p> <p>Interessant ist, dass das relativ neue Konzept historische Entsprechungen in jahrhundertealten traditionellen Anbaumethoden des heutigen Lateinamerikas hat. Ein interessantes Beispiel ist die sogenannte s\u00fcdamerikanische \u00abDrei Schwestern Kultur\u00bb, die von Indigenen in Lateinamerika seit Jahrhunderten erfolgreich betrieben wird. Bei dieser, als Milpa bekannten, Mischkultur pflanzen die B\u00e4uerinnen und Bauern auf dem gleichen Feld K\u00fcrbis, Mais und Bohnen zusammen an. Wobei die drei Nutzpflanzen jeweils voneinander profitieren. Der Mais mit grossem N\u00e4hrstoffbedarf dient als Bohnenstange. Die Bohnen wiederum versorgen Mais und K\u00fcrbis mit zus\u00e4tzlichem Stickstoff den sie der Luft entnimmt und die K\u00fcrbispflanzen sch\u00fctzen ihrerseits den Boden vor Austrocknung und Erosion und verhindert das Wachstum von Unkraut weil sie den Boden beschatten. So hat man praktisch auf ein und dem selben Feld die wichtigsten N\u00e4hrstoffe, die der Mensch ben\u00f6tigt. Der zus\u00e4tzliche Nutzen liegt hier darin, dass die Zusatzfr\u00fcchte auch f\u00fcr Menschen wertvolle Nahrungsmittel und keine reine Futtersaat ist (Siehe Kasten: Milpa Beet).<\/p>\n<h2>Weniger D\u00fcnger und Pflanzenschutzmittel<\/h2> <p>Wie bei der Milpa-Kultur binden Untersaaten zus\u00e4tzlichen Stickstoff im Boden, was weniger D\u00fcngemittelbedarf bedeutet. Auch Unkr\u00e4uter werden durch Untersaaten behindert. Wenn eine Zwischen- oder Feldfutterfrucht bereits im Fr\u00fchling unters Getreide gemischt wird, spart der Landwirtschaftsbetrieb Zeit und Kosten. Durch die L\u00fcckenlose Bodenbedeckung wird die Erosion insbesondere in trockenen Anbaugebieten behindert und gerade bei Trockenheit sind die Ertr\u00e4ge deutlich h\u00f6her als bei der konventionellen Stoppelsaat.<\/p>\n<h2>Die Mischung macht den Unterschied<\/h2> <p>Von zentraler Bedeutung bei der Untersaat ist nat\u00fcrlich die optimale Kombination der verschiedenen Nutzpflanzen. Kombiniert man auf dem Acker Pflanzen mit hohem Wasser- und N\u00e4hrstoffbedarf, erreicht man das Gegenteil vom erw\u00fcnschten Effekt. Prinzipiell eignen sich Untersaaten f\u00fcr alle Getreidearten. Aber in Sommergersten zum Beispiel kann man meist nur eine niedrigw\u00fcchsige Wei\u00dfklee-Mischung ausbringen. Andere Kleegr\u00e4ser w\u00fcrden sich zumindest unter feuchten Bedingungen zu stark entwickeln. Roggen hingegen kommt problemlos mit allen Kleegr\u00e4sern zurecht.<\/p>\n<h2>F\u00fcr Gem\u00fcse nur bedingt geeignet<\/h2> <p>Auch Mais eignet sich wegen seinem zu Beginn eher langsamem Wachstum, dem weiten Reihenabstand und des hohen Wuchses besonders gut f\u00fcr Untersaaten. Das gleiche gilt f\u00fcr Ackerbohnen. Beim Mais gilt jedoch: je trockener der Sommer, um so sp\u00e4ter sollte die Einsaat der Untersaat (bsp. Gras) erfolgen, damit diese dem Mais nicht im empfindlichen Stadium um Wasser konkurriert. Die Einsaat erfolgt mit den gleichen Maschinen wie bei Getreide. F\u00fcr Ackerbohnen eignen sich vor allem nichtlegume Untersaaten zum Beispiel Weidegrasarten, \u00d6lrettich, Gelbsenf oder gar Raps.<\/p> <p>Der Nutzen bei Gem\u00fcse h\u00e4lt sich hingegen in Grenzen. L\u00e4nger stehenden Gem\u00fcsekulturen k\u00f6nnen dennoch von der Stickstofffixierung, Unkrautunterdr\u00fcckung sowie der Beschattung des Bodens profitieren. Gute Erfahrungen haben Biobauern mit Kohlarten, Lauch und Spargel gemacht. Einges\u00e4t werden k\u00f6nnen hier, je nach Kultur, Erdklee (schwachw\u00fcchsig), Wei\u00dfklee (mittel-), Englisches Raygras oder Gr\u00fcnroggen (beide starkw\u00fcchsig). Auch Mischungen von zum Beispiel Raygras und Weissklee sind \u00fcblich .<\/p>\n<h2>Milpa-Beet anlegen<\/h2> <p>Ein Milpa-Beet k\u00f6nnen Sie im Eigenen Hinterhof oder Schrebergarten anlegen. Beachten Sie einfach folgende Schritte:<\/p> <p><strong> 1. Fl\u00e4chenauswahl<\/strong>: Sie ben\u00f6tigen ein mindestens 1,20 m x 2 m gro\u00dfes, sonniges St\u00fcck Garten. Denken sie daran, dass der Mais sehr hoch w\u00e4chst und andere Pflanzen im Umkreis beschatten k\u00f6nnte.<\/p> <p><strong>2. Boden verbessern<\/strong>: Alle drei Kulturen bevorzugen humusreichen Boden, der Wasser gut speichert. Bei Bedarf k\u00f6nnen Sie in den Boden gekaufte, n\u00e4hrstoffreiche Erde oder eigenen Kompost einarbeiten.<\/p> <p><strong>3. Anbausystem ausw\u00e4hlen<\/strong>: In S\u00fcdamerika pflanzt man Milpakulturen \u00abhorstweise\u00bb. Zum Beispiel drei Mais und zwei Bohnenpflanzen eng zusammen und in einigem Abstand dazu den K\u00fcrbis. Alternativ k\u00f6nnen Sie das Beet auch auch in Reihen anlegen. Der Mais mit einem Reihenabstand von mindestens 60cm und einem Pflanenzabstand innerhalb der Reihe von ungef\u00e4hr 40 cm.\u00a0 Der Mais wird im April ges\u00e4t und die K\u00fcrbissetzlinge herangezogen. Nach den Eisheiligen werden die Bohnen im Kreis rund um den Mais ges\u00e4t und K\u00fcrbissetzlinge dazwischen (Abstand beachten!).<\/p> <p><strong>4. Sorten ausw\u00e4hlen<\/strong>: Die Sortenwahl ist f\u00fcr eine erfolgreiche Milpa-Kultur von entscheidender Bedeutung. Vor allem die Zusammensetzung von Mais und Bohne muss stimmen. Kombiniert man zum Beispiel eine starkw\u00fcchsige Bohne mit einem eher schwachw\u00fcchsigen Mais, kann die Bohne den Mais \u00fcberwuchern.<\/p>\n\n<h2>Keine Universall\u00f6sung<\/h2> <p>So gross der Nutzen der Untersaat f\u00fcr den \u00f6kologischen Landbau auch ist, er hat seine Grenzen. Wurzelunkr\u00e4uter wie Ampfer oder Quecke lassen sich praktisch nur mit Stoppelsaat sinnvoll bek\u00e4mpfen. Die f\u00fcr Artenvielfalt und Erosionsschutz so wichtige Bodenruhe beg\u00fcnstigt eben auch diese Unkr\u00e4uter. Die \u00f6kologische Bek\u00e4mpfung dieser Unkr\u00e4uter, um die Ackerfl\u00e4chen wieder f\u00fcr die Untersaat Nutzbar zu machen, stellen daher eine grosse Herausforderung an den Biolandbau dar.<\/p> <p>Grunds\u00e4tzlich aber gilt, dass Untersaaten die Bodenfruchtbarkeit erhalten und die Biodiversit\u00e4t bei Bodenlebewesen f\u00f6rdern. Eine generelle Globall\u00f6sung, wie sie die \u00abGr\u00fcne Revolution\u00bb versprach, letztlich aber nur zus\u00e4tzliche Probleme verursachte, gibt es in der \u00f6kologischen Landwirtschaft nicht. Es ist vielmehr ein Mix von Anbaumethoden, die den regionalen klimatischen, topographischen und kulturellen Besonderheiten sowie der unterschiedlichen Bodenbeschaffenheit, die langfristig eine umweltvertr\u00e4gliche Versorgung der Weltbev\u00f6lkerung mit gesunden Nahrungsmitteln verspricht.<\/p>\n<a href=\"#TOC\"> <em><svg aria-hidden=\"true\"><use href=\"#tf-ti-arrow-up\"><\/use><\/svg><\/em> nach oben <\/a>","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12366","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12366"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12366\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12619,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12366\/revisions\/12619"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12443"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12366"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12366"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12366"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}