{"id":14410,"date":"2023-10-18T11:49:41","date_gmt":"2023-10-18T09:49:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/verschiedene\/greenwahing-la-grande-arnaque-ecologoiqu\/"},"modified":"2023-11-13T11:44:35","modified_gmt":"2023-11-13T10:44:35","slug":"greenwashing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/gesellschaft\/wirtschaft\/greenwashing\/","title":{"rendered":"Greenwashing: Der grosse \u00d6ko-Schwindel"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-14410\" data-postid=\"14410\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-14410 themify_builder tf_clear\">\n    \t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"TOC-2\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_tqau291 tb_first tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_bwla291 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_5eor291  repeat \" data-lazy=\"1\">\n    <h3 class=\"module-title\">Inhaltsverzeichnis<\/h3>    <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p><a href=\"#intro\">Einleitung<\/a><br \/><a href=\"#entreprises\">Allt\u00e4gliches Greenwashing bei Grosskonzernen<\/a><br \/><a href=\"#surveillance\">Strengere \u00dcberwachung<\/a><br \/><a href=\"#fiction\">Wahrheit von Fiktion trennen<\/a><br \/><a href=\"#agir\">Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf<\/a><br \/><a href=\"#finance\">Finanzplatz begr\u00fcnen<\/a><br \/><a href=\"#links\">Links<\/a><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"intro\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_0pg7326 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_fb9p326 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_4zaw267   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p><b>Bio, Fairtrade, Nachhaltig, Klimaneutral: Kaum ein Produkt, das heute nicht mit einem oder mehrerer dieser Adjektive vermarktet wird. Mit entsprechenden Labels versehen sollen die Konsumentinnen und Konsumenten sicher gehen k\u00f6nnen, dass es sich nicht nur um Werbebotschaften handelt, sondern sie die Produkte und Lebensmittel auch mit gutem Gewissen und ohne der eigenen Gesundheit zu schaden kaufen k\u00f6nnen.<\/b><\/p>\n<p>Aber diese Labels sind oft der reine Betrug: Allein in der EU gibt es 230 Umweltzertifizierungen. Nach Sch\u00e4tzungen der Europ\u00e4ischen Kommission sind 53 Prozent dieser Umweltsiegel entweder vage, irref\u00fchrend oder v\u00f6llig falsch. Diese betr\u00fcgerische Marketingstrategie nennt sich Greenwashing. Greenwashing ist schlicht Irref\u00fchrung. Dazu geh\u00f6ren alle unfairen Massnahmen von Firmen, die ihren &#8211; zum Beispiel\u00a0 klimasch\u00e4dlichen &#8211; Gesch\u00e4ften ein gr\u00fcnes Image verleihen wollen. In der Regel wird dabei unwesentliches Umweltengagement in der \u00d6ffentlichkeit so stark betont, dass es von dem sonst umweltsch\u00e4dlichen Verhalten der Firma ablenkt.<\/p>\n    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"entreprises\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_9al5554 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_sdjt554 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_vk7m554   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2><b>Allt\u00e4gliches Greenwashing bei Grosskonzernen<\/b><\/h2>\n<p>L\u00e4ngst ist diese Praktik zum Alltag grosser Unternehmen geworden. Nachweislich umweltsch\u00e4dliche Konzerne, wie der Fastfood-Gigant McDonalds, CO2-Schleudern aus der Energiebranche wie der Deutsche Konzern RWE und der Skandal-Konzern BP setzen alle auf Greenwashing. Sie erfinden daf\u00fcr eigene Umweltlabels, wodurch Begriffe wie nachhaltig, \u00f6ko- und klimaneutral zunehmend an Bedeutung verlieren. Allerdings sind die Greenwashing-Strategien derart vorbelasteter Konzerne in der Regel wenig erfolgreich. Problematisch wird es zum Beispiel, wenn tats\u00e4chlich biozertifizierte Weintrauben mitten im Winter in Indien geerntet, in Plastik verpackt und dann im Bioregal der Migros landen.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"surveillance\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_916l1 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_w0yk1 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_k2qr1   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2><b>Strengere \u00dcberwachung<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Umwelt- und Konsumentinnenorganisationen dr\u00e4ngen seit Jahrzehnten auf eine strengere gesetzliche \u00dcberwachung von Umweltlabels. Vor diesem Hintergrund hat die Europ\u00e4ische Kommission im M\u00e4rz dieses Jahres ein neues Regelwerk vorgestellt, das Unternehmen dazu zwingen soll, ihre umweltfreundlichen Behauptungen durch glaubw\u00fcrdige wissenschaftliche Beweise zu untermauern. Die sogenannten Green Claims Richtlinien. &#8222;Wir wollen in erster Linie, dass die Verbraucher vertrauensw\u00fcrdige Informationen erhalten, die konsistent und \u00fcberpr\u00fcfbar sind&#8220;, sagte Virginijus Sinkevi\u010dius, EU-Kommissar f\u00fcr Umwelt.&#8220;Wir wollen Umweltkennzeichnungen, die transparenter und nat\u00fcrlich auch leichter zu verstehen sind.&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Unternehmen, die sich k\u00fcnftig mit einem Umweltsiegel schm\u00fccken wollen, m\u00fcssen in sich in Zukunft einem unabh\u00e4ngigen Pr\u00fcfverfahren unterziehen, bevor sie ihre Waren in die Regale stellen. Diese Informationen m\u00fcssen f\u00fcr die Endverbrauchenden leicht zug\u00e4nglich sein, um verst\u00e4ndlich zu machen, was die Bedingungen hinter der Produktionskette stehen.\u00a0<\/span><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"fiction\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_58yv222 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_w9jc222 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_kjmj222   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2><b>Wahrheit von Fiktion trennen<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Allerdings soll das neue Gesetz weder ein einheitliches EU-weites Label schaffen noch bestehende Labels verbieten. Stattdessen sollen die Anforderungen an die hunderte von Umweltzeichen, die derzeit auf dem Markt sind, harmonisiert werden. Aber ein Umweltsiegel wird weiterhin eine Gesch\u00e4ftsentscheidung sein, die im Ermessen der Unternehmen liegt. Allerdings m\u00fcssen dann Leitlinien der Richtlinie von den Unternehmen befolgt werden. Denjenigen, die die Regeln ignorieren und ihre Greenwashing-Praktiken fortsetzen, drohen Strafen wie Geldbussen, die Beschlagnahme von Einnahmen und der vor\u00fcbergehende Ausschluss von \u00f6ffentlichen Auftr\u00e4gen und nat\u00fcrlich Imagesch\u00e4den. Immerhin.<\/span><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"agir\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_s9fp795 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_k8rd795 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_nnbp795   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2><b>Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Das Europ\u00e4ische Umweltb\u00fcro (EEB) begr\u00fcsste die Richtlinie als &#8222;vielversprechendes Instrument, um die irref\u00fchrenden Behauptungen auszumerzen, die das Wasser der Nachhaltigkeit tr\u00fcben&#8220;, bedauerte aber das Fehlen eines klaren Verbots gr\u00fcner Behauptungen f\u00fcr Produkte mit gef\u00e4hrlichen Chemikalien. Weltweit arbeiten Regierungen an \u00e4hnlichen Richtlinien. Die Schweiz hinkt dieser Entwicklung aber str\u00e4flich hinterher. Obwohl gem\u00e4ss einer repr\u00e4sentativen Umfrage von Greenpeace Schweiz 80 Prozent der Befragten in der Schweiz \u00e4hnliche Massnahmen gegen Greenwashing bef\u00fcrworten und im Parlament mehrere Vorst\u00f6sse mit dem gleichen Ziel gemacht wurden, sieht der Bundesrat diesbez\u00fcglich \u00abkeinen Handlungsbedarf\u00bb.<\/span><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"finance\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_t6it515 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_ctfr515 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_72zg515   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2><b>Finanzplatz begr\u00fcnen<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Es grenzt an Realsatire, dass der Bundesrat stattdessen weiter daran arbeiten will, den Schweizer Finanzmarkt \u00abnachhaltiger\u00bb zu machen, um dessen Position als einer der weltweit f\u00fchrenden Standorte f\u00fcr nachhaltige Finanzen weiter auszubauen. Dadurch k\u00f6nne er seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken und gleichzeitig dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der UNO zu erreichen. So bleibt den Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz vorerst nichts anderes \u00fcbrig, als sich auf eigene Faust \u00fcber die \u00d6kolabels zu informieren. Doch Vorsicht. Dass etwas biologisch produziert ist, heisst noch lange nicht, dass das Produkt im Warenregal auch tats\u00e4chlich \u00f6kologisch ist.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Hier finden sie eine Liste vertrauensw\u00fcrdiger Bio-Labels im Schweizer Einzelhandel:<br \/><\/span><a href=\"http:\/\/www.nachhaltigleben.ch\/food\/bio-label-in-der-schweiz-welche-sind-im-vergleich-die-besten-3516\"><span style=\"font-weight: 400\">www.nachhaltigleben.ch\/food\/bio-label-in-der-schweiz-welche-sind-im-vergleich-die-besten-3516<\/span><\/a><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"links\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_4na0474 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_hxrx474 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_jc61474   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2><b>Links<\/b><\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">green claims criteria (EU):<br \/><\/span><a href=\"https:\/\/environment.ec.europa.eu\/topics\/circular-economy\/green-claims_de\"><span style=\"font-weight: 400\">https:\/\/environment.ec.europa.eu\/topics\/circular-economy\/green-claims_de<\/span><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400\">Bericht Sustainable-Finance Schweiz: <a href=\"http:\/\/www.sif.admin.ch\/sif\/de\/home\/finanzmarktpolitik\/nachhalt_finanzsektor.html\">www.sif.admin.ch\/sif\/de\/home\/finanzmarktpolitik\/nachhalt_finanzsektor.html<\/a><\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t<\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Labels&#8230; Eine Garantie f\u00fcr den Verbraucher oder ein reiner Marketingakt? 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Mit entsprechenden Labels versehen sollen die Konsumentinnen und Konsumenten sicher gehen k\u00f6nnen, dass es sich nicht nur um Werbebotschaften handelt, sondern sie die Produkte und Lebensmittel auch mit gutem Gewissen und ohne der eigenen Gesundheit zu schaden kaufen k\u00f6nnen.<\/b><\/p> <p>Aber diese Labels sind oft der reine Betrug: Allein in der EU gibt es 230 Umweltzertifizierungen. Nach Sch\u00e4tzungen der Europ\u00e4ischen Kommission sind 53 Prozent dieser Umweltsiegel entweder vage, irref\u00fchrend oder v\u00f6llig falsch. Diese betr\u00fcgerische Marketingstrategie nennt sich Greenwashing. Greenwashing ist schlicht Irref\u00fchrung. Dazu geh\u00f6ren alle unfairen Massnahmen von Firmen, die ihren - zum Beispiel\u00a0 klimasch\u00e4dlichen - Gesch\u00e4ften ein gr\u00fcnes Image verleihen wollen. In der Regel wird dabei unwesentliches Umweltengagement in der \u00d6ffentlichkeit so stark betont, dass es von dem sonst umweltsch\u00e4dlichen Verhalten der Firma ablenkt.<\/p>\n<h2><b>Allt\u00e4gliches Greenwashing bei Grosskonzernen<\/b><\/h2> <p>L\u00e4ngst ist diese Praktik zum Alltag grosser Unternehmen geworden. Nachweislich umweltsch\u00e4dliche Konzerne, wie der Fastfood-Gigant McDonalds, CO2-Schleudern aus der Energiebranche wie der Deutsche Konzern RWE und der Skandal-Konzern BP setzen alle auf Greenwashing. Sie erfinden daf\u00fcr eigene Umweltlabels, wodurch Begriffe wie nachhaltig, \u00f6ko- und klimaneutral zunehmend an Bedeutung verlieren. Allerdings sind die Greenwashing-Strategien derart vorbelasteter Konzerne in der Regel wenig erfolgreich. Problematisch wird es zum Beispiel, wenn tats\u00e4chlich biozertifizierte Weintrauben mitten im Winter in Indien geerntet, in Plastik verpackt und dann im Bioregal der Migros landen.<\/p>\n<h2><b>Strengere \u00dcberwachung<\/b><\/h2> <p>Umwelt- und Konsumentinnenorganisationen dr\u00e4ngen seit Jahrzehnten auf eine strengere gesetzliche \u00dcberwachung von Umweltlabels. Vor diesem Hintergrund hat die Europ\u00e4ische Kommission im M\u00e4rz dieses Jahres ein neues Regelwerk vorgestellt, das Unternehmen dazu zwingen soll, ihre umweltfreundlichen Behauptungen durch glaubw\u00fcrdige wissenschaftliche Beweise zu untermauern. Die sogenannten Green Claims Richtlinien. \"Wir wollen in erster Linie, dass die Verbraucher vertrauensw\u00fcrdige Informationen erhalten, die konsistent und \u00fcberpr\u00fcfbar sind\", sagte Virginijus Sinkevi\u010dius, EU-Kommissar f\u00fcr Umwelt.\"Wir wollen Umweltkennzeichnungen, die transparenter und nat\u00fcrlich auch leichter zu verstehen sind.\"<\/p> <p>Unternehmen, die sich k\u00fcnftig mit einem Umweltsiegel schm\u00fccken wollen, m\u00fcssen in sich in Zukunft einem unabh\u00e4ngigen Pr\u00fcfverfahren unterziehen, bevor sie ihre Waren in die Regale stellen. Diese Informationen m\u00fcssen f\u00fcr die Endverbrauchenden leicht zug\u00e4nglich sein, um verst\u00e4ndlich zu machen, was die Bedingungen hinter der Produktionskette stehen.\u00a0<\/p>\n<h2><b>Wahrheit von Fiktion trennen<\/b><\/h2> <p>Allerdings soll das neue Gesetz weder ein einheitliches EU-weites Label schaffen noch bestehende Labels verbieten. Stattdessen sollen die Anforderungen an die hunderte von Umweltzeichen, die derzeit auf dem Markt sind, harmonisiert werden. Aber ein Umweltsiegel wird weiterhin eine Gesch\u00e4ftsentscheidung sein, die im Ermessen der Unternehmen liegt. Allerdings m\u00fcssen dann Leitlinien der Richtlinie von den Unternehmen befolgt werden. Denjenigen, die die Regeln ignorieren und ihre Greenwashing-Praktiken fortsetzen, drohen Strafen wie Geldbussen, die Beschlagnahme von Einnahmen und der vor\u00fcbergehende Ausschluss von \u00f6ffentlichen Auftr\u00e4gen und nat\u00fcrlich Imagesch\u00e4den. Immerhin.<\/p>\n<h2><b>Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf<\/b><\/h2> <p>Das Europ\u00e4ische Umweltb\u00fcro (EEB) begr\u00fcsste die Richtlinie als \"vielversprechendes Instrument, um die irref\u00fchrenden Behauptungen auszumerzen, die das Wasser der Nachhaltigkeit tr\u00fcben\", bedauerte aber das Fehlen eines klaren Verbots gr\u00fcner Behauptungen f\u00fcr Produkte mit gef\u00e4hrlichen Chemikalien. Weltweit arbeiten Regierungen an \u00e4hnlichen Richtlinien. Die Schweiz hinkt dieser Entwicklung aber str\u00e4flich hinterher. Obwohl gem\u00e4ss einer repr\u00e4sentativen Umfrage von Greenpeace Schweiz 80 Prozent der Befragten in der Schweiz \u00e4hnliche Massnahmen gegen Greenwashing bef\u00fcrworten und im Parlament mehrere Vorst\u00f6sse mit dem gleichen Ziel gemacht wurden, sieht der Bundesrat diesbez\u00fcglich \u00abkeinen Handlungsbedarf\u00bb.<\/p>\n<h2><b>Finanzplatz begr\u00fcnen<\/b><\/h2> <p>Es grenzt an Realsatire, dass der Bundesrat stattdessen weiter daran arbeiten will, den Schweizer Finanzmarkt \u00abnachhaltiger\u00bb zu machen, um dessen Position als einer der weltweit f\u00fchrenden Standorte f\u00fcr nachhaltige Finanzen weiter auszubauen. Dadurch k\u00f6nne er seine Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken und gleichzeitig dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele der UNO zu erreichen. So bleibt den Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz vorerst nichts anderes \u00fcbrig, als sich auf eigene Faust \u00fcber die \u00d6kolabels zu informieren. Doch Vorsicht. Dass etwas biologisch produziert ist, heisst noch lange nicht, dass das Produkt im Warenregal auch tats\u00e4chlich \u00f6kologisch ist.\u00a0<\/p> <p>Hier finden sie eine Liste vertrauensw\u00fcrdiger Bio-Labels im Schweizer Einzelhandel:<br \/><a href=\"http:\/\/www.nachhaltigleben.ch\/food\/bio-label-in-der-schweiz-welche-sind-im-vergleich-die-besten-3516\">www.nachhaltigleben.ch\/food\/bio-label-in-der-schweiz-welche-sind-im-vergleich-die-besten-3516<\/a><\/p>\n<h2><b>Links<\/b><\/h2> <p>green claims criteria (EU):<br \/><a href=\"https:\/\/environment.ec.europa.eu\/topics\/circular-economy\/green-claims_de\">https:\/\/environment.ec.europa.eu\/topics\/circular-economy\/green-claims_de<\/a><\/p> <p>Bericht Sustainable-Finance Schweiz: <a href=\"http:\/\/www.sif.admin.ch\/sif\/de\/home\/finanzmarktpolitik\/nachhalt_finanzsektor.html\">www.sif.admin.ch\/sif\/de\/home\/finanzmarktpolitik\/nachhalt_finanzsektor.html<\/a><\/p> <p>\u00a0<\/p>","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14410"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14578,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14410\/revisions\/14578"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}