{"id":5063,"date":"2021-09-02T16:39:00","date_gmt":"2021-09-02T14:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/?p=5063"},"modified":"2022-01-06T18:12:31","modified_gmt":"2022-01-06T17:12:31","slug":"industrie-akzeptiert-keine-grenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/gesellschaft\/wirtschaft\/macht\/industrie-akzeptiert-keine-grenzen\/","title":{"rendered":"Die Industrie akzeptiert keine Grenzen"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-5063\" data-postid=\"5063\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-5063 themify_builder tf_clear\">\n    \t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_ic6n238 tb_first tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_ykhn239 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_jloo288   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>Die heutige Landwirtschaft st\u00f6sst an gewisse Grenzen, die aber auf schnelles unbegrenztes Wachstum fixierte Grosskonzernen naturgem\u00e4ss nicht akzeptieren k\u00f6nnen. Der Aberglaube der funktionierenden und alleinseeligmachenden Wachstumswirtschaft hat aber, f\u00fcr alle die wollen sichtbar, den Planeten an den Rand der totalen Katastrophe gebracht. Sei es der globale Klimawandel oder, eben, das Erscheinen neuer Epidemien und Seuchen. Die schon zu Beginn der Industrialisierung von Zahlreichen Mahnern vorausgesehen wurden. Eigentlich sind die Wachstumsgrenzen heute l\u00e4ngst \u00fcberschritten. Nur fehlt es global am politischen Willen zum Wandel.<\/p>\n<p>Die Umweltzerst\u00f6rung zu Gunsten schnellen Geldes, hat sich seit dem 19. Jahrhundert um ein vielfaches potenziert. Regenw\u00e4lder, Savannen, Mangrovens\u00fcmpfe oder wichtige Laichbiotope f\u00fcr die Fischpopulation sind in einem Umfang dem Raubbau zum Opfer gefallen, wie ihn sich auch die dringensten Mahner von damals im ihren finstersten Visionen nicht vorzustellen vermochten.<\/p>\n<p>Das immer drastischere Eindringen der industriellen Landwirtschaft in nat\u00fcrliche Lebensr\u00e4ume hat, gem\u00e4ss \u00fcbereinstimmender Beobachtung der Wissenschaft\u00a0 seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts eine verst\u00e4rkte Dynamik bei Infektionskrankheiten verursacht:<\/p>\n<p>Die Krankheitserreger springen zunehmend von Tieren auf Menschen \u00fcber. die Globalisierung. Billigfl\u00fcge in die hintersten Winkel der Erde, und globale Lieferketten erm\u00f6glichen die rasend schnelle Verbreitung \u00fcber den ganzen Globus. Tierfabriken sind eigentliche Superspreader f\u00fcr solche neuen Zoonosen.<\/p>\n<p>Das stetig beschleunigte Auftreten neuer Erreger ist ein unleugbarer Fakt. 1997 die Vogelgrippe (Influenza-A-H5N1). 2002\/3 das Auftreten des ersten potentiell t\u00f6dlichen Coronavirus SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome SARS). Drei Jahre sp\u00e4ter MERS (Middle East Respiratory Syndrome), ebenfalls ausgel\u00f6st durch ein Coronavirus. 2009 folgte die Schweinegrippe (Influenza A H1N1). 2014 folgte die bis jetzt wohl gr\u00f6sste Tierseuche der Geschichte: Die afrikanische Schweinepest verbreitete sich von Afrika nach Asien, weiter bis China und t\u00f6tete dort \u00fcber die H\u00e4lfte der Schweine-Population. Vor drei Jahren tauchten die ersten F\u00e4lle in Rumanien auf und verbreitet sich seither westw\u00e4rts nach Europa aus. Die Zusammenh\u00e4nge mit Globalisierung, Industrieller Landwirtschaft und der Zerst\u00f6rung nat\u00fcrlicher Lebensr\u00e4ume liegt auf der Hand.Neben neuen Erregern greifen b\u00f6se alte Bekannte wie das Ebola- und Zika-Virus mit st\u00e4rkerer Wucht um sich. Auch das Denguefieber, das von Stechm\u00fccken \u00fcbertragen wird.<\/p>\n<h2><strong>WHO und Wissenschaft stellen sich taub<\/strong><\/h2>\n<p>Die WHO und der Mainstream der Gesundheitswissenschaft ignorieren bis heute, mitten in der Pandemie derartige Zusammenh\u00e4nge. \u00d6ffentlich betonen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Funktion\u00e4re und Funktion\u00e4rinnen zwar, dass soziale und \u00f6kologische Faktoren wichtig seien. Aber es bleibt bei Lippenbekenntnissen. Rob Wallace zog dazu das Fazit, \u00abdass die politischen Machtverh\u00e4ltnisse nicht nur die Infektionskrankheiten pr\u00e4gen, sondern auch die Wissenschaft, die sich mit ihnen besch\u00e4ftigt\u00bb.<\/p>\n<p>COVID-19 sollte uns laut Wallace als letzte Warnung dienen. Das Virus zeigt uns die Verwundbarkeit unserer Zivilisation. Und der Der n\u00e4chste Erreger kommt bestimmt. Zwar schw\u00e4chte wenigstens in den Industrialisierten L\u00e4ndern die bessere medizinische Versorgung, Impfprogramme, Ern\u00e4hrung und Hygiene Verbreitung und Verlauf der Krankheiten ab. Doch in den \u00e4rmeren Regionen schlagen die neuen Seuchen mit voller Wucht zu und auch in Europa und den USA leben immer mehr Menschen in Armut.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung ist einfach, naheliegend \u2013 aber\u00a0 unter den herrschenden Verh\u00e4ltnissen v\u00f6llig utopisch: Weltweite Mindeststandards f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Hygiene und medizinische Versorgung. Die WHO hingegen setzt hingegen auf Seuchenkontrolle und fr\u00fchzeitige Erkennung und Eind\u00e4mmung durch die jeweiligen Nationalstaaten. Die Wissenschaft beschr\u00e4nkt sich auf bessere Prognostik und Diagnostik.<\/p>\n<p>Die eigentlichen Verantwortlichen, n\u00e4mlich die Grosskonzerne k\u00f6nnen derweil unbehelligt und von den Medien in diesem Zusammenhang weitgehend unbeachtet ihr Zerst\u00f6rungswerk vorantreiben. Die, f\u00fcr die industrielle Nahrungsmittel- und vor allem Fleischindustrie verantwortlichen Konzerne bekommen durch Freihandelsabkommen (wie etwa mit Indonesien) und zum Beispiel die imbiziele Umweltpolitik des brasilianischen Pr\u00e4sidenten Bolsonaro immer freiere Hand, die Lebensr\u00e4ume von Wildtieren zerst\u00f6ren. Die n\u00e4chsten Viren kommen unter diesen Voraussetzungen bestimmt. Doch wer garantiert uns, dass einer davon nicht zuschl\u00e4gt, wie seinerzeit die Pest im Mittelalter?<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_9l9h807 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_kpuu808 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module post -->\n<div  class=\"module module-post tb_goaf146 \">\n    <h3 class=\"module-title\">Unsere Artikelserie:<\/h3>    <div  class=\"builder-posts-wrap loops-wrapper grid3 classic tf_clear tf_clearfix\" data-lazy=\"1\">\n\t<article id=\"post-3909\" class=\"post tf_clearfix post-3909 type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-landwirtschaft has-post-title no-post-date has-post-category has-post-tag has-post-comment has-post-author \">\n\t\n\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/resilient-agriculture\/\" aria-label=\"Resilient agriculture for global health\" data-post-permalink=\"yes\" style=\"display: none;\"><\/a>\n\t    \t\t\t<figure class=\"post-image tf_clearfix\">\n\t\t\t    \t\t\t\t\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/resilient-agriculture\/\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1920\" height=\"1080\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/06\/globalHealth_slide1-1920x1080-1.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-3907\" title=\"globalHealth_slide1-1920x1080\" alt=\"globalHealth_slide1-1920x1080\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/06\/globalHealth_slide1-1920x1080-1.jpg 1920w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/06\/globalHealth_slide1-1920x1080-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/06\/globalHealth_slide1-1920x1080-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/06\/globalHealth_slide1-1920x1080-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/06\/globalHealth_slide1-1920x1080-1-1536x864.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/>\t\t\t\t\t\t\t\t    \t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t    \t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t<div class=\"post-content\">\n\t\t<div class=\"post-content-inner\">\n\t\t\t<div class=\"post-taxonomies\">\n\t<\/div>\n\n\t\t\t<h2 class=\"post-title entry-title\"><a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/resilient-agriculture\/\">Resilient agriculture for global health<\/a><\/h2>\n\t\t\t \t<div class=\"post-excerpt\">\t<div class=\"entry-content\">\n\n        \n\t\t<p>Maude Barlow, Tammi Jonas, Alex Liebman, Raffaele Morgantini, Rob Wallace und Christian Zeller \u00fcber die Pandemie, die globalisierte Ern\u00e4hrungsindustrie und nachAlternativen.<\/p>\n\n\t\t\n\t    \n\t<\/div><!-- \/.entry-content -->\n\t<\/div>\n\n\t\t\t \n\t\t\t\n\t\t\t\n\t\t\t\n\t\t<\/div>\n\t\t<!-- \/.post-content-inner -->\n\t<\/div>\n\t<!-- \/.post-content -->\n\t\n<\/article>\n<!-- \/.post -->\n<\/div><!-- .builder-posts-wrap -->\n    <\/div>\n    <!-- \/module post -->\n\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t<\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Aberglaube an die unbegrenzte Wachstumswirtschaft hat den Planeten an den Rand der totalen Katastrophe gebracht.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":3635,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[91],"tags":[],"class_list":["post-5063","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-macht","has-post-title","has-post-date","has-post-category","has-post-tag","has-post-comment","has-post-author",""],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.8 - 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Der Aberglaube der funktionierenden und alleinseeligmachenden Wachstumswirtschaft hat aber, f\u00fcr alle die wollen sichtbar, den Planeten an den Rand der totalen Katastrophe gebracht. Sei es der globale Klimawandel oder, eben, das Erscheinen neuer Epidemien und Seuchen. Die schon zu Beginn der Industrialisierung von Zahlreichen Mahnern vorausgesehen wurden. Eigentlich sind die Wachstumsgrenzen heute l\u00e4ngst \u00fcberschritten. Nur fehlt es global am politischen Willen zum Wandel.<\/p> <p>Die Umweltzerst\u00f6rung zu Gunsten schnellen Geldes, hat sich seit dem 19. Jahrhundert um ein vielfaches potenziert. Regenw\u00e4lder, Savannen, Mangrovens\u00fcmpfe oder wichtige Laichbiotope f\u00fcr die Fischpopulation sind in einem Umfang dem Raubbau zum Opfer gefallen, wie ihn sich auch die dringensten Mahner von damals im ihren finstersten Visionen nicht vorzustellen vermochten.<\/p> <p>Das immer drastischere Eindringen der industriellen Landwirtschaft in nat\u00fcrliche Lebensr\u00e4ume hat, gem\u00e4ss \u00fcbereinstimmender Beobachtung der Wissenschaft\u00a0 seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts eine verst\u00e4rkte Dynamik bei Infektionskrankheiten verursacht:<\/p> <p>Die Krankheitserreger springen zunehmend von Tieren auf Menschen \u00fcber. die Globalisierung. Billigfl\u00fcge in die hintersten Winkel der Erde, und globale Lieferketten erm\u00f6glichen die rasend schnelle Verbreitung \u00fcber den ganzen Globus. Tierfabriken sind eigentliche Superspreader f\u00fcr solche neuen Zoonosen.<\/p> <p>Das stetig beschleunigte Auftreten neuer Erreger ist ein unleugbarer Fakt. 1997 die Vogelgrippe (Influenza-A-H5N1). 2002\/3 das Auftreten des ersten potentiell t\u00f6dlichen Coronavirus SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome SARS). Drei Jahre sp\u00e4ter MERS (Middle East Respiratory Syndrome), ebenfalls ausgel\u00f6st durch ein Coronavirus. 2009 folgte die Schweinegrippe (Influenza A H1N1). 2014 folgte die bis jetzt wohl gr\u00f6sste Tierseuche der Geschichte: Die afrikanische Schweinepest verbreitete sich von Afrika nach Asien, weiter bis China und t\u00f6tete dort \u00fcber die H\u00e4lfte der Schweine-Population. Vor drei Jahren tauchten die ersten F\u00e4lle in Rumanien auf und verbreitet sich seither westw\u00e4rts nach Europa aus. Die Zusammenh\u00e4nge mit Globalisierung, Industrieller Landwirtschaft und der Zerst\u00f6rung nat\u00fcrlicher Lebensr\u00e4ume liegt auf der Hand.Neben neuen Erregern greifen b\u00f6se alte Bekannte wie das Ebola- und Zika-Virus mit st\u00e4rkerer Wucht um sich. Auch das Denguefieber, das von Stechm\u00fccken \u00fcbertragen wird.<\/p> <h2><strong>WHO und Wissenschaft stellen sich taub<\/strong><\/h2> <p>Die WHO und der Mainstream der Gesundheitswissenschaft ignorieren bis heute, mitten in der Pandemie derartige Zusammenh\u00e4nge. \u00d6ffentlich betonen die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Funktion\u00e4re und Funktion\u00e4rinnen zwar, dass soziale und \u00f6kologische Faktoren wichtig seien. Aber es bleibt bei Lippenbekenntnissen. Rob Wallace zog dazu das Fazit, \u00abdass die politischen Machtverh\u00e4ltnisse nicht nur die Infektionskrankheiten pr\u00e4gen, sondern auch die Wissenschaft, die sich mit ihnen besch\u00e4ftigt\u00bb.<\/p> <p>COVID-19 sollte uns laut Wallace als letzte Warnung dienen. Das Virus zeigt uns die Verwundbarkeit unserer Zivilisation. Und der Der n\u00e4chste Erreger kommt bestimmt. Zwar schw\u00e4chte wenigstens in den Industrialisierten L\u00e4ndern die bessere medizinische Versorgung, Impfprogramme, Ern\u00e4hrung und Hygiene Verbreitung und Verlauf der Krankheiten ab. Doch in den \u00e4rmeren Regionen schlagen die neuen Seuchen mit voller Wucht zu und auch in Europa und den USA leben immer mehr Menschen in Armut.<\/p> <p>Die L\u00f6sung ist einfach, naheliegend \u2013 aber\u00a0 unter den herrschenden Verh\u00e4ltnissen v\u00f6llig utopisch: Weltweite Mindeststandards f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Hygiene und medizinische Versorgung. Die WHO hingegen setzt hingegen auf Seuchenkontrolle und fr\u00fchzeitige Erkennung und Eind\u00e4mmung durch die jeweiligen Nationalstaaten. Die Wissenschaft beschr\u00e4nkt sich auf bessere Prognostik und Diagnostik.<\/p> <p>Die eigentlichen Verantwortlichen, n\u00e4mlich die Grosskonzerne k\u00f6nnen derweil unbehelligt und von den Medien in diesem Zusammenhang weitgehend unbeachtet ihr Zerst\u00f6rungswerk vorantreiben. Die, f\u00fcr die industrielle Nahrungsmittel- und vor allem Fleischindustrie verantwortlichen Konzerne bekommen durch Freihandelsabkommen (wie etwa mit Indonesien) und zum Beispiel die imbiziele Umweltpolitik des brasilianischen Pr\u00e4sidenten Bolsonaro immer freiere Hand, die Lebensr\u00e4ume von Wildtieren zerst\u00f6ren. Die n\u00e4chsten Viren kommen unter diesen Voraussetzungen bestimmt. Doch wer garantiert uns, dass einer davon nicht zuschl\u00e4gt, wie seinerzeit die Pest im Mittelalter?<\/p> <p>\u00a0<\/p>","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5063","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5063"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5063\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6499,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5063\/revisions\/6499"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5063"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5063"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5063"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}