{"id":6449,"date":"2022-01-04T23:08:01","date_gmt":"2022-01-04T22:08:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/?p=6449"},"modified":"2022-09-28T15:04:57","modified_gmt":"2022-09-28T13:04:57","slug":"agraroekologie-die-land-und-ernaehrungswirtschaft-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/agraroekologie\/agraroekologie-die-land-und-ernaehrungswirtschaft-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Agrar\u00f6kologie \u2013 die Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft der Zukunft"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-6449\" data-postid=\"6449\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-6449 themify_builder tf_clear\">\n    \t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"TOC\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_j9jq600 tb_first tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_pgg8600 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_ht4v046  repeat \" data-lazy=\"1\">\n    <h3 class=\"module-title\">Inhaltsverzeichnis<\/h3>    <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p><a href=\"#paragraph1\">Einleitung<\/a><br \/><a href=\"#paragraph2\">Langfristig friedliches Zusammenleben sichern<\/a><br \/><a href=\"#paragraph3\">Agrar\u00f6kologie zeigt den Weg in die Zukunft<\/a><br \/><a href=\"#paragraph4\">\u00abGrunds\u00e4tze der Agrar\u00f6kologie\u00bb<\/a><br \/><a href=\"#paragraph5\">Die L\u00f6sung ist bereits Realit\u00e4t, weltweit und in der Schweiz<\/a><br \/><a href=\"#paragraph6\">Vielfalt statt Massenproduktion<\/a><br \/><a href=\"#paragraph7\">Die Schweiz unterst\u00fctzt den Wandel<\/a><br \/><a href=\"#paragraph8\">Handeln ist dringend<\/a><br \/><a href=\"#paragraph9\">Hinweise<\/a><br \/><a href=\"#paragraph10\">Wichtige Studien<\/a><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraphe1\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_zpsf220 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_zwmd632 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_ib9k535   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div class=\"module module-text tb_pawi315\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<p><em>Heute gelingt es der modernen Landwirtschaft weltweit auf weniger Land mit weniger B\u00e4uerinnen und Bauern ein Mehrfaches zu produzieren und immer mehr Menschen mit immer h\u00f6heren Anspr\u00fcchen zu ern\u00e4hren. Doch die sozialen und \u00f6kologischen Kosten sind hoch. Und die Zahl der weltweit von Hunger betroffenen Menschen steigt erstmals seit den 80er Jahren wieder an. International gilt die <strong>Agrar\u00f6kologie<\/strong> als zukunftsf\u00e4hige Art der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft. Die Schweiz ist zwar auf guten Wegen. \u201eBio\u00bb gilt viel. Pestizide aus der Landwirtschaft im Trinkwasser und die schwindende Artenvielfalt m\u00fcssen jedoch die Bauern und B\u00e4uerinnen, uns Konsument*innen und die Politik zum Handeln auffordern. <\/em><\/p>\n<p>Aktuell leiden gem\u00e4ss Angaben der UNO-Organisation f\u00fcr Ern\u00e4hrung FAO 811 Millionen Menschen an Hunger und Unterern\u00e4hrung, obwohl weltweit gen\u00fcgend Nahrungsmittel produziert werden, um die gesamte Menschheit zu ern\u00e4hren. Gleichzeitig betrifft \u00dcber- und Fehlern\u00e4hrung bald jede dritte Person, nicht nur in Industrie- sondern zunehmend auch in Entwicklungsl\u00e4ndern. Wegen der Globalisierung der M\u00e4rkte wird in Dakar, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Senegal, alles Brot mit importiertem Mehl aus der Europ\u00e4ischen Union gebacken. In der Schweiz konsumieren wir vermeintlich aus Italien stammende chinesische Tomaten.<\/p>\n<p>Die aktuelle Ern\u00e4hrungswirtschaft, bei der lediglich zw\u00f6lf Pflanzen- und f\u00fcnf Tierarten einen Grossteil der Ern\u00e4hrung sichern, weltweit drei Grosskonzerne \u2013 darunter auch das Basler Unternehmen Syngenta \u2013 mehr als zwei Drittel des gesamten Saatguts bereitstellen und fast ein F\u00fcnftel der Nahrungsmittel international transportiert werden, ist \u00e4usserst anf\u00e4llig auf politische, soziale, wirtschaftliche oder \u00f6kologische Krisen. Zudem ist die moderne Landwirtschaft mitverantwortlich f\u00fcr den Verlust an Artenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit sowie f\u00fcr die Verschmutzung der Trinkwasserreserven und der Luft. Die daraus entstehenden Umweltsch\u00e4den und Gesundheitsprobleme verursachen Kosten, welche die Allgemeinheit zu tragen hat.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraphe2\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_3o6o502 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_fd9g023 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_grk1200   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div class=\"module module-text tb_f7ip237\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<h2><strong>Langfristig friedliches Zusammenleben sichern<\/strong><\/h2>\n<p>Den Hunger bis 2030 zu beenden ist ein zentrales Anliegen der Vereinten Nationen.<\/p>\n<p>Die weltweit zunehmend st\u00e4dtische Bev\u00f6lkerung soll sich mit ausreichenden, gesunden und gesund produzierten Nahrungsmitteln versorgen k\u00f6nnen. Es herrscht globale Einigkeit dar\u00fcber, dass ein friedliches und prosperierendes Zusammenleben nicht m\u00f6glich ist, wenn Menschen hungern oder fehlern\u00e4hrt sind und ihre Heimat verlassen, um anderswo ein Leben in W\u00fcrde und Sicherheit zu suchen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_i4fn440 rounded  image-center tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n\t\t    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"327\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/weltkarte.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-6405\" title=\"weltkarte\" alt=\"weltkarte\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/weltkarte.jpg 600w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/weltkarte-300x164.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/>\t\n\t\t<\/div>\n\t<!-- \/image-wrap -->\n    \n    \t<\/div>\n<!-- \/module image -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph3\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_61e7630 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner direction_rtl col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_m258660 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_ovs6050   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div class=\"module module-text tb_8oya836\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<h2><strong>Agrar\u00f6kologie zeigt den Weg in die Zukunft<\/strong><\/h2>\n<p>Eine zukunftsf\u00e4hige Handlungsweise besteht darin, die Produktion und den Konsum von Nahrungsmitteln lokal zu verankern und somit langfristig zu sichern. Anhaltspunkte, wie das f\u00fcr Mensch und Umwelt vertr\u00e4glich geschehen kann, bietet die Agrar\u00f6kologie. Bauern, Konsumentinnen und die an Verarbeitung und Handel Beteiligten entwickeln gemeinsam innovative Wege, um mehr mit weniger zugekauften Futtermitteln, sowie k\u00fcnstlichen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfungs- und D\u00fcngemitteln zu produzieren und eine vielf\u00e4ltige und gesunde Ern\u00e4hrung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p><strong>Agrar\u00f6kologie<\/strong> bezeichnet eine Landwirtschaft, die sich an wissenschaftlichen \u00f6kologischen Prinzipien orientiert und auf b\u00e4uerlichen Erfahrungen im haush\u00e4lterischen Umgang mit nat\u00fcrlichen Produktionsgrundlagen beruht. Mit Kompost werden zum Beispiel N\u00e4hrstoffe und Biomasse wiederverwendet und die Bodenfruchtbarkeit erhalten. Ein ausgeglichener Mix von Pflanzen- und Tierproduktion erh\u00e4lt nicht nur die Artenvielfalt, sondern stellt auch die f\u00fcr eine gesunde Ern\u00e4hrung n\u00f6tige Vielfalt an Nahrungsmitteln sicher. Gemeinsames Lernen und der Austausch von Wissen sind das A und O der Agrar\u00f6kologie in der Praxis. Agrar\u00f6kologie schliesst soziale Ver\u00e4nderungen ein, mit dem Ziel einer m\u00f6glichst direkten Vermarktung zwischen Produktion und Konsum, einer st\u00e4rkeren Ausrichtung auf lokale Eigenheiten und der Anerkennung von Frauen und Jugendlichen in ihrer Rolle als Unternehmerinnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_6g6w332 rounded  image-center tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n\t\t    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"337\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/training.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-6403\" title=\"training\" alt=\"training\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/training.jpg 600w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/training-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/>\t\n\t\t<\/div>\n\t<!-- \/image-wrap -->\n    \n    \t<\/div>\n<!-- \/module image -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph4\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_jmfn427 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner direction_rtl col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_il7u003 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_hjvx350   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div class=\"module module-text tb_exbl859\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<h2><strong>\u00abGrunds\u00e4tze der Agrar\u00f6kologie\u00bb<\/strong><\/h2>\n<p>Das <a href=\"http:\/\/www.csm4cfs.org\/summary-recommendations-hlpe-report-agroecology-innovations\/\">Expertenpanel des Weltern\u00e4hrungsausschusses<\/a> formuliert in seinem im Juli 2019 ver\u00f6ffentlichten Bericht drei miteinander verbundene Prinzipien von \u00abAgrar\u00f6kologie:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Die Ressourcen effizienter nutzen<\/strong>, das bedeutet: Ressourcen wiederverwerten (\u00abRecycling\u00bb); erneuerbare Ressourcen verwenden; soweit wie m\u00f6glich die Nahrungsmittel- und Biomassenkreisl\u00e4ufe schliessen; externe Inputs soweit wie m\u00f6glich verringern oder ganz vermeiden.<\/li>\n<li><strong>Die Belastbarkeit und Widerstandsf\u00e4higkeit (\u00abResilienz\u00bb) st\u00e4rken<\/strong>, das bedeutet: die Bodenfruchtbarkeit erhalten und verbessern; die Tiergesundheit und ihr Wohlbefinden sichern; die Artenvielfalt erhalten; das Zusammenspiel von Tieren, Pflanzen, B\u00e4umen, Boden und Wasser in der Produktion beachten; wirtschaftlich diversifizierte, tragf\u00e4hige Betriebe f\u00f6rdern.<\/li>\n<li><strong>Die soziale Gerechtigkeit und die Verantwortung gew\u00e4hrleisten<\/strong>, das bedeutet: mit dem Austausch von Erfahrungen zwischen Wissenschaft und Bauern und B\u00e4uerinnen das n\u00f6tige Wissen schaffen; gesunde, vielf\u00e4ltige sowie saisonal und kulturell angepasste Lebensmittel produzieren; w\u00fcrdige und tragf\u00e4hige Lebensweisen f\u00fcr alle erm\u00f6glichen; insbesondere die Kleinbauernfamilien mit fairem Handel, fairer Arbeit und fairem Umgang mit geistigem Eigentum st\u00fctzen; Direktvermarktung f\u00f6rdern; die Leistungen der Bauern und B\u00e4uerinnen in der Pflege der Umwelt w\u00fcrdigen und entsch\u00e4digen; die Produzent*innen und Konsument*innen in die Gestaltung der Ern\u00e4hrungswirtschaft einbeziehen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_u2z7002 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_vace165 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_oebe056   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #333333;\"><em>\u00abWir brauchen nachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme, die gesunde und nahrhafte und nachhaltig produzierte Lebensmittel anbieten und auch die Umwelt sch\u00fctzen. Die Agrar\u00f6kologie kann dazu mehrere Beitr\u00e4ge anbieten.\u00bb<\/em><\/span><\/h2>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph5\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_skex304 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_r2wb800 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_ugaa286   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div class=\"module module-text tb_gtix806\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<h2><strong>Die L\u00f6sung ist bereits Realit\u00e4t, weltweit und in der Schweiz<\/strong><\/h2>\n<p>Agrar\u00f6kologie als Weg zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele ist nicht nur eine Vision, sie ist weltweit vielerorts Realit\u00e4t \u2013 und zwar unter Begriffen wie Biolandbau, Kreislaufwirtschaft und Direktvermarktung.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_v3c0423   image-center tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n\t\t    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"350\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/addisabeba.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-6393\" title=\"addisabeba\" alt=\"Gem\u00fcseproduktion in Addis Abeba mit Tr\u00f6pfchenbew\u00e4sserung\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/addisabeba.jpg 600w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/addisabeba-300x175.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/>\t\n\t\t<\/div>\n\t<!-- \/image-wrap -->\n    \n    \t<div class=\"image-content\">\n\t    \n\t    \t\t<div class=\"image-caption tb_text_wrap\">\n\t\t    Gem\u00fcseproduktion in Addis Abeba mit Tr\u00f6pfchenbew\u00e4sserung\t    <\/div>\n\t    <!-- \/image-caption -->\n\t    \t<\/div>\n\t<!-- \/image-content -->\n    \t<\/div>\n<!-- \/module image --><!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_a6y3963   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>In der Schweiz produzieren bereits \u00fcber 15 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe auf mehr als 17 Prozent der Landwirtschaftsfl\u00e4che strikt nach dem Bio-Knospen Label. Gut doppelt so viele Betriebe befolgen die Richtlinien der integrierten Produktion, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zwar nicht verbieten aber massiv reduzieren.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_rl1887   image-center tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n\t\t    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"483\" height=\"329\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marktstand_bio_bern.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-6397\" title=\"Marktstand_bio_bern\" alt=\"Marktstand Biogem\u00fcse in Bern\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marktstand_bio_bern.jpg 483w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marktstand_bio_bern-300x204.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 483px) 100vw, 483px\" \/>\t\n\t\t<\/div>\n\t<!-- \/image-wrap -->\n    \n    \t<div class=\"image-content\">\n\t    \n\t    \t\t<div class=\"image-caption tb_text_wrap\">\n\t\t    Marktstand Biogem\u00fcse in Bern\t    <\/div>\n\t    <!-- \/image-caption -->\n\t    \t<\/div>\n\t<!-- \/image-content -->\n    \t<\/div>\n<!-- \/module image --><!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_5m3487   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>Dies reicht jedoch nicht, um den \u00f6kologischen Fussabdruck der Schweiz auf ein vertr\u00e4gliches Mass zu reduzieren. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind neben dem bedeutenden Import von umwelt- und sozial belastenden Nahrungsmitteln die hohe Pestizidbelastung von B\u00f6den und Wasser und die bedenkliche Abnahme der Biodiversit\u00e4t.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph6\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_x6t215 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_8ii016 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_3d2g560   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div id=\"paragraph6\" class=\"module_row themify_builder_row fullcover tb_8jl6357 tf_clearfix\">\n<div class=\"row_inner col_align_top col-count-1 tf_box tf_w tf_rel\">\n<div class=\"module_column tb-column col-full tb_45eo357 tf_box last\">\n<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n<div class=\"module module-text tb_zo7i358 repeat\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<h2><strong>Vielfalt statt Massenproduktion<\/strong><\/h2>\n<p>\u00ab Vermag denn die Agrar\u00f6kologie die Welt zu ern\u00e4hren? \u00bb lautet eine oft gestellte Frage. Klar ist, dass sich maximale Produktivit\u00e4t mit gesunden nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen nur schwer verbinden l\u00e4sst. Angesichts der Sch\u00e4den, welche die herk\u00f6mmliche Ern\u00e4hrungswirtschaft anrichtet, ist ein Wandel jedoch unumg\u00e4nglich. Die wichtigere Frage lautet folglich: \u00abWie kann die Landwirtschaft die Welt ohne ungesunde Langzeitfolgen f\u00fcr Mensch und Umwelt ern\u00e4hren\u00bb?<\/p>\n<p>Forschungen der <a class=\"mtli_attachment mtli_pdf mtli_attachment mtli_pdf\" href=\"https:\/\/www.fibl.org\/fileadmin\/documents\/en\/news\/2017\/mr_nature_communications_14_11_17.pdf\">Forschungsanstalt f\u00fcr biologischen Landbau FibL<\/a> in Frick zeigen, dass Biolandwirtschaft die Welt ern\u00e4hren kann, wenn die Nahrungsmittelverluste bei Produktion und Transport und -verschwendung beim Konsum sowie der Fleischkonsum drastisch reduziert werden.<\/p>\n<p>Der Wandel zu einer agrar\u00f6kologisch ausgerichteten, zukunftsf\u00e4higen Ern\u00e4hrungswirtschaft verlangt demnach auch nach gesellschaftlichen Regeln. M\u00e4rkte, die Nahrungsmittel umwelt- und sozialvertr\u00e4glich produzieren, transportieren und konsumieren, sollten f\u00fcr den von ihnen geschaffenen \u00f6ffentlichen Mehrwert belohnt werden. Die Schweiz kennt mit den Direktzahlungen f\u00fcr \u00f6kologische Leistungen bereits derartige Regeln.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_tdo5574   image-center tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n\t\t    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"555\" height=\"323\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/saatgutprodktion_uganda.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-6399\" title=\"saatgutprodktion_uganda\" alt=\"Produktion von Saatgut auf dem kleinb\u00e4uerlichen Betrieb in Uganda\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/saatgutprodktion_uganda.jpg 555w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/saatgutprodktion_uganda-300x175.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 555px) 100vw, 555px\" \/>\t\n\t\t<\/div>\n\t<!-- \/image-wrap -->\n    \n    \t<div class=\"image-content\">\n\t    \n\t    \t\t<div class=\"image-caption tb_text_wrap\">\n\t\t    Produktion von Saatgut auf dem kleinb\u00e4uerlichen Betrieb in Uganda\t    <\/div>\n\t    <!-- \/image-caption -->\n\t    \t<\/div>\n\t<!-- \/image-content -->\n    \t<\/div>\n<!-- \/module image -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph7\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_fkoz758 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_p19c759 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_k174685   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div class=\"module module-text tb_b6pr408\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<h2><strong>Die Schweiz unterst\u00fctzt den Wandel <\/strong><\/h2>\n<p>Schon heute wirkt die Schweiz an der Ausarbeitung von Regeln der FAO und der Weltkommission f\u00fcr Ern\u00e4hrungssicherheit mit, welche L\u00e4nder beim Wandel zu einer zukunftsf\u00e4higen Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft anleiten. Die Schweiz unterst\u00fctzt die Afrikanische Union beim Aufbau einer \u00f6kologischen Landwirtschaft. Die Schweizer Landwirtschaft mit einer multifunktionalen, auf sozialen und regionalen Ausgleich bedachten, familienbasierten und umweltschonenden Nahrungsmittelproduktion ist dabei Vorbild.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph8\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_n06r55 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_r2fk56 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_gw2h963   image-center tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n\t\t    <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"304\" height=\"200\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/JoseGrazianodaSilva.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-6395\" title=\"JoseGrazianodaSilva\" alt=\"JoseGrazianodaSilva\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/JoseGrazianodaSilva.jpg 304w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/JoseGrazianodaSilva-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px\" \/>\t\n\t\t<\/div>\n\t<!-- \/image-wrap -->\n    \n    \t<\/div>\n<!-- \/module image --><!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_hd5c963   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div class=\"module module-text tb_lpzw104\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<h2><strong>Handeln ist dringend<\/strong><\/h2>\n<p>F\u00fcr den fr\u00fcheren Generaldirektor der Weltern\u00e4hrungsorganisation FAO ist klar:<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren ver\u00e4ndern. \u00abWir m\u00fcssen nachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme vorschlagen, die gesunde und nahrhafte und nachhaltig produzierte Lebensmittel anbieten und auch die Umwelt sch\u00fctzen. Die Agrar\u00f6kologie kann dazu mehrere Beitr\u00e4ge anbieten.\u00bb<\/p>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph9\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_3a5c358 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_dhg3359 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_21iv618   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2><strong>Hinweise<\/strong><\/h2>\n<p>Unter <em>#agroecologyworks<\/em> entsteht das <strong><a href=\"https:\/\/agroecologyworks.ch\/de\/index.php\">Netzwerk \u201eAgroecology_Works\u201c<\/a><\/strong> von b\u00e4uerlichen und Entwicklungsorganisationen. Das Netzwerk will das Bewusstsein und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Agrar\u00f6kologie st\u00e4rken und Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft f\u00f6rdern. Das Netzwerk richtet seine T\u00e4tigkeiten auf die Ver\u00e4nderung des \u00f6ffentlichen Bewusstseins und der politischen Rahmenbedingungen in der Schweiz aus. Im Vordergrund stehen die Aussen- und Aussenwirtschaftspolitik, die Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaftspolitik und die Forschungs- und Bildungspolitik.<\/p>\n<div id=\"paragraph9\" class=\"module_row themify_builder_row fullcover tb_06yo52 tf_clearfix\">\n<div class=\"row_inner col_align_top col-count-1 tf_box tf_w tf_rel\">\n<div class=\"module_column tb-column col-full tb_982x53 tf_box last\">\n<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n<div class=\"module module-text tb_jb6154\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<p>Ern\u00e4hrungswirtschaftspolitik und die Forschungs- und Bildungspolitik.<\/p>\n<p>Das Netzwerk will:<br \/>&gt; Politikerinnen und Politiker motivieren<br \/>&gt; Konsumentinnen und die Stimmbev\u00f6lkerung sensibilisieren<br \/>&gt; Marktakteure mobilisieren<br \/>&gt; Wissen aufbauen und austauschen<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph10\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_m6bd566 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_w7bd567 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_w68m345   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div id=\"paragraph10\" class=\"module_row themify_builder_row fullcover tb_amob294 tf_clearfix\">\n<div class=\"row_inner col_align_top col-count-1 tf_box tf_w tf_rel\">\n<div class=\"module_column tb-column col-full tb_wcm2295 tf_box last\">\n<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n<div class=\"module module-text tb_xqu2296\">\n<div class=\"tb_text_wrap\">\n<h2><strong>Wichtige Studien<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Die Agrar\u00f6kologie stand im Fokus des Weltern\u00e4hrungstags 2019. An der Fachhochschule Zollikofen fand dazu am 16. Oktober 2019 die <a href=\"https:\/\/welternaehrungstag.ch\/\">Veranstaltung \u201eAgrar\u00f6kologie \u2013 System Change in der Landwirtschaft\u201c<\/a> statt.<\/li>\n<li>Der <a href=\"https:\/\/www.blw.admin.ch\/blw\/de\/home\/international\/institutionen\/multistakeholder-partnerschaften\/cns-fao.html\">Publikationen zu Agrar\u00f6kologie<\/a> des nationalen FAO Komitees der Schweiz sind \u00fcber diese Webseite zug\u00e4nglich.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.fao.org\/agroecology\/home\/en\/\">Agroecology Knowledge Hub <\/a>der FAO<\/li>\n<li>Wissenschaftliche Artikel<br \/><a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41893-019-0266-6.epdf?author_access_token=tGEwAdQTLNIwGFDTLMYridRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0PfBYX7KdzJq51YLQVDfBPNtvzMAH_cPXWr_88Ln8pvVdU6qv99hkZqO_cwZQAeWRBKm1E72bQwBhu28a0_6st6d99sK1dGznWVOtcT9xf_MA%3D%3D\">\u201eSustainability in global agriculture driven by organic farming Agricultural practices need to change to meet the United Nations Sustainable Development Goals by 2030\u201c.\u00a0<\/a> Frank Eyhorn, Adrian Muller, John P. Reganold, Emile Frison, Hans R. Herren, Louise Luttikholt, Alexander Mueller, J\u00fcrn Sanders, Nadia El-Hage Scialabba, Verena Seufert and Pete Smith.<\/li>\n<li>Mainstreaming Agroecology: Implications for Global Food and Farming Systems.Wibbelmann, M., Schmutz, U., Wright, J., Udall, D., Rayns, F., Kneafsey, M., Trenchard, L., Bennett, J. and Lennartsson, M. (2013) <a href=\"https:\/\/pureportal.coventry.ac.uk\/en\/publications\/mainstreaming-agroecology-implications-for-global-food-and-farmin\">https:\/\/pureportal.coventry.ac.uk\/en\/publications\/mainstreaming-agroecology-implications-for-global-food-and-farmin<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"module_row themify_builder_row tb_d2qy575 tf_clearfix\">\n<div class=\"row_inner col_align_top col-count-1 tf_box tf_w tf_rel\">\n<div class=\"module_column tb-column col-full tb_cczo576 tf_box last\">\n<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n<div class=\"module module-text tb_vslf512\">\u00a0<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t<\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hunger macht Krieg. 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Doch die sozialen und \u00f6kologischen Kosten sind hoch. Und die Zahl der weltweit von Hunger betroffenen Menschen steigt erstmals seit den 80er Jahren wieder an. International gilt die <strong>Agrar\u00f6kologie<\/strong> als zukunftsf\u00e4hige Art der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft. Die Schweiz ist zwar auf guten Wegen. \u201eBio\u00bb gilt viel. Pestizide aus der Landwirtschaft im Trinkwasser und die schwindende Artenvielfalt m\u00fcssen jedoch die Bauern und B\u00e4uerinnen, uns Konsument*innen und die Politik zum Handeln auffordern. <\/em><\/p> <p>Aktuell leiden gem\u00e4ss Angaben der UNO-Organisation f\u00fcr Ern\u00e4hrung FAO 811 Millionen Menschen an Hunger und Unterern\u00e4hrung, obwohl weltweit gen\u00fcgend Nahrungsmittel produziert werden, um die gesamte Menschheit zu ern\u00e4hren. Gleichzeitig betrifft \u00dcber- und Fehlern\u00e4hrung bald jede dritte Person, nicht nur in Industrie- sondern zunehmend auch in Entwicklungsl\u00e4ndern. Wegen der Globalisierung der M\u00e4rkte wird in Dakar, der Hauptstadt des westafrikanischen Staates Senegal, alles Brot mit importiertem Mehl aus der Europ\u00e4ischen Union gebacken. In der Schweiz konsumieren wir vermeintlich aus Italien stammende chinesische Tomaten.<\/p> <p>Die aktuelle Ern\u00e4hrungswirtschaft, bei der lediglich zw\u00f6lf Pflanzen- und f\u00fcnf Tierarten einen Grossteil der Ern\u00e4hrung sichern, weltweit drei Grosskonzerne \u2013 darunter auch das Basler Unternehmen Syngenta \u2013 mehr als zwei Drittel des gesamten Saatguts bereitstellen und fast ein F\u00fcnftel der Nahrungsmittel international transportiert werden, ist \u00e4usserst anf\u00e4llig auf politische, soziale, wirtschaftliche oder \u00f6kologische Krisen. Zudem ist die moderne Landwirtschaft mitverantwortlich f\u00fcr den Verlust an Artenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit sowie f\u00fcr die Verschmutzung der Trinkwasserreserven und der Luft. Die daraus entstehenden Umweltsch\u00e4den und Gesundheitsprobleme verursachen Kosten, welche die Allgemeinheit zu tragen hat.<\/p>\n<h2><strong>Langfristig friedliches Zusammenleben sichern<\/strong><\/h2> <p>Den Hunger bis 2030 zu beenden ist ein zentrales Anliegen der Vereinten Nationen.<\/p> <p>Die weltweit zunehmend st\u00e4dtische Bev\u00f6lkerung soll sich mit ausreichenden, gesunden und gesund produzierten Nahrungsmitteln versorgen k\u00f6nnen. Es herrscht globale Einigkeit dar\u00fcber, dass ein friedliches und prosperierendes Zusammenleben nicht m\u00f6glich ist, wenn Menschen hungern oder fehlern\u00e4hrt sind und ihre Heimat verlassen, um anderswo ein Leben in W\u00fcrde und Sicherheit zu suchen.<\/p>\n<img src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/weltkarte.jpg\" title=\"weltkarte\" alt=\"weltkarte\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/weltkarte.jpg 600w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/weltkarte-300x164.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/>\n<h2><strong>Agrar\u00f6kologie zeigt den Weg in die Zukunft<\/strong><\/h2> <p>Eine zukunftsf\u00e4hige Handlungsweise besteht darin, die Produktion und den Konsum von Nahrungsmitteln lokal zu verankern und somit langfristig zu sichern. Anhaltspunkte, wie das f\u00fcr Mensch und Umwelt vertr\u00e4glich geschehen kann, bietet die Agrar\u00f6kologie. Bauern, Konsumentinnen und die an Verarbeitung und Handel Beteiligten entwickeln gemeinsam innovative Wege, um mehr mit weniger zugekauften Futtermitteln, sowie k\u00fcnstlichen Sch\u00e4dlingsbek\u00e4mpfungs- und D\u00fcngemitteln zu produzieren und eine vielf\u00e4ltige und gesunde Ern\u00e4hrung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p> <p><strong>Agrar\u00f6kologie<\/strong> bezeichnet eine Landwirtschaft, die sich an wissenschaftlichen \u00f6kologischen Prinzipien orientiert und auf b\u00e4uerlichen Erfahrungen im haush\u00e4lterischen Umgang mit nat\u00fcrlichen Produktionsgrundlagen beruht. Mit Kompost werden zum Beispiel N\u00e4hrstoffe und Biomasse wiederverwendet und die Bodenfruchtbarkeit erhalten. Ein ausgeglichener Mix von Pflanzen- und Tierproduktion erh\u00e4lt nicht nur die Artenvielfalt, sondern stellt auch die f\u00fcr eine gesunde Ern\u00e4hrung n\u00f6tige Vielfalt an Nahrungsmitteln sicher. Gemeinsames Lernen und der Austausch von Wissen sind das A und O der Agrar\u00f6kologie in der Praxis. Agrar\u00f6kologie schliesst soziale Ver\u00e4nderungen ein, mit dem Ziel einer m\u00f6glichst direkten Vermarktung zwischen Produktion und Konsum, einer st\u00e4rkeren Ausrichtung auf lokale Eigenheiten und der Anerkennung von Frauen und Jugendlichen in ihrer Rolle als Unternehmerinnen.<\/p>\n<img src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/training.jpg\" title=\"training\" alt=\"training\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/training.jpg 600w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/training-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/>\n<h2><strong>\u00abGrunds\u00e4tze der Agrar\u00f6kologie\u00bb<\/strong><\/h2> <p>Das <a href=\"http:\/\/www.csm4cfs.org\/summary-recommendations-hlpe-report-agroecology-innovations\/\">Expertenpanel des Weltern\u00e4hrungsausschusses<\/a> formuliert in seinem im Juli 2019 ver\u00f6ffentlichten Bericht drei miteinander verbundene Prinzipien von \u00abAgrar\u00f6kologie:<\/p> <ul> <li><strong>Die Ressourcen effizienter nutzen<\/strong>, das bedeutet: Ressourcen wiederverwerten (\u00abRecycling\u00bb); erneuerbare Ressourcen verwenden; soweit wie m\u00f6glich die Nahrungsmittel- und Biomassenkreisl\u00e4ufe schliessen; externe Inputs soweit wie m\u00f6glich verringern oder ganz vermeiden.<\/li> <li><strong>Die Belastbarkeit und Widerstandsf\u00e4higkeit (\u00abResilienz\u00bb) st\u00e4rken<\/strong>, das bedeutet: die Bodenfruchtbarkeit erhalten und verbessern; die Tiergesundheit und ihr Wohlbefinden sichern; die Artenvielfalt erhalten; das Zusammenspiel von Tieren, Pflanzen, B\u00e4umen, Boden und Wasser in der Produktion beachten; wirtschaftlich diversifizierte, tragf\u00e4hige Betriebe f\u00f6rdern.<\/li> <li><strong>Die soziale Gerechtigkeit und die Verantwortung gew\u00e4hrleisten<\/strong>, das bedeutet: mit dem Austausch von Erfahrungen zwischen Wissenschaft und Bauern und B\u00e4uerinnen das n\u00f6tige Wissen schaffen; gesunde, vielf\u00e4ltige sowie saisonal und kulturell angepasste Lebensmittel produzieren; w\u00fcrdige und tragf\u00e4hige Lebensweisen f\u00fcr alle erm\u00f6glichen; insbesondere die Kleinbauernfamilien mit fairem Handel, fairer Arbeit und fairem Umgang mit geistigem Eigentum st\u00fctzen; Direktvermarktung f\u00f6rdern; die Leistungen der Bauern und B\u00e4uerinnen in der Pflege der Umwelt w\u00fcrdigen und entsch\u00e4digen; die Produzent*innen und Konsument*innen in die Gestaltung der Ern\u00e4hrungswirtschaft einbeziehen.<\/li> <\/ul>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><em>\u00abWir brauchen nachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme, die gesunde und nahrhafte und nachhaltig produzierte Lebensmittel anbieten und auch die Umwelt sch\u00fctzen. Die Agrar\u00f6kologie kann dazu mehrere Beitr\u00e4ge anbieten.\u00bb<\/em><\/h2>\n<h2><strong>Die L\u00f6sung ist bereits Realit\u00e4t, weltweit und in der Schweiz<\/strong><\/h2> <p>Agrar\u00f6kologie als Weg zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele ist nicht nur eine Vision, sie ist weltweit vielerorts Realit\u00e4t \u2013 und zwar unter Begriffen wie Biolandbau, Kreislaufwirtschaft und Direktvermarktung.<\/p>\n<img src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/addisabeba.jpg\" title=\"addisabeba\" alt=\"Gem\u00fcseproduktion in Addis Abeba mit Tr\u00f6pfchenbew\u00e4sserung\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/addisabeba.jpg 600w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/addisabeba-300x175.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/> Gem\u00fcseproduktion in Addis Abeba mit Tr\u00f6pfchenbew\u00e4sserung\n<p>In der Schweiz produzieren bereits \u00fcber 15 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe auf mehr als 17 Prozent der Landwirtschaftsfl\u00e4che strikt nach dem Bio-Knospen Label. Gut doppelt so viele Betriebe befolgen die Richtlinien der integrierten Produktion, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zwar nicht verbieten aber massiv reduzieren.<\/p>\n<img src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marktstand_bio_bern.jpg\" title=\"Marktstand_bio_bern\" alt=\"Marktstand Biogem\u00fcse in Bern\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marktstand_bio_bern.jpg 483w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/Marktstand_bio_bern-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 483px) 100vw, 483px\" \/> Marktstand Biogem\u00fcse in Bern\n<p>Dies reicht jedoch nicht, um den \u00f6kologischen Fussabdruck der Schweiz auf ein vertr\u00e4gliches Mass zu reduzieren. Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind neben dem bedeutenden Import von umwelt- und sozial belastenden Nahrungsmitteln die hohe Pestizidbelastung von B\u00f6den und Wasser und die bedenkliche Abnahme der Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n<h2><strong>Vielfalt statt Massenproduktion<\/strong><\/h2> <p>\u00ab Vermag denn die Agrar\u00f6kologie die Welt zu ern\u00e4hren? \u00bb lautet eine oft gestellte Frage. Klar ist, dass sich maximale Produktivit\u00e4t mit gesunden nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen nur schwer verbinden l\u00e4sst. Angesichts der Sch\u00e4den, welche die herk\u00f6mmliche Ern\u00e4hrungswirtschaft anrichtet, ist ein Wandel jedoch unumg\u00e4nglich. Die wichtigere Frage lautet folglich: \u00abWie kann die Landwirtschaft die Welt ohne ungesunde Langzeitfolgen f\u00fcr Mensch und Umwelt ern\u00e4hren\u00bb?<\/p> <p>Forschungen der <a href=\"https:\/\/www.fibl.org\/fileadmin\/documents\/en\/news\/2017\/mr_nature_communications_14_11_17.pdf\">Forschungsanstalt f\u00fcr biologischen Landbau FibL<\/a> in Frick zeigen, dass Biolandwirtschaft die Welt ern\u00e4hren kann, wenn die Nahrungsmittelverluste bei Produktion und Transport und -verschwendung beim Konsum sowie der Fleischkonsum drastisch reduziert werden.<\/p> <p>Der Wandel zu einer agrar\u00f6kologisch ausgerichteten, zukunftsf\u00e4higen Ern\u00e4hrungswirtschaft verlangt demnach auch nach gesellschaftlichen Regeln. M\u00e4rkte, die Nahrungsmittel umwelt- und sozialvertr\u00e4glich produzieren, transportieren und konsumieren, sollten f\u00fcr den von ihnen geschaffenen \u00f6ffentlichen Mehrwert belohnt werden. Die Schweiz kennt mit den Direktzahlungen f\u00fcr \u00f6kologische Leistungen bereits derartige Regeln.<\/p>\n<img src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/saatgutprodktion_uganda.jpg\" title=\"saatgutprodktion_uganda\" alt=\"Produktion von Saatgut auf dem kleinb\u00e4uerlichen Betrieb in Uganda\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/saatgutprodktion_uganda.jpg 555w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/saatgutprodktion_uganda-300x175.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 555px) 100vw, 555px\" \/> Produktion von Saatgut auf dem kleinb\u00e4uerlichen Betrieb in Uganda\n<h2><strong>Die Schweiz unterst\u00fctzt den Wandel <\/strong><\/h2> <p>Schon heute wirkt die Schweiz an der Ausarbeitung von Regeln der FAO und der Weltkommission f\u00fcr Ern\u00e4hrungssicherheit mit, welche L\u00e4nder beim Wandel zu einer zukunftsf\u00e4higen Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft anleiten. Die Schweiz unterst\u00fctzt die Afrikanische Union beim Aufbau einer \u00f6kologischen Landwirtschaft. Die Schweizer Landwirtschaft mit einer multifunktionalen, auf sozialen und regionalen Ausgleich bedachten, familienbasierten und umweltschonenden Nahrungsmittelproduktion ist dabei Vorbild.<\/p>\n<img src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/JoseGrazianodaSilva.jpg\" title=\"JoseGrazianodaSilva\" alt=\"JoseGrazianodaSilva\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/JoseGrazianodaSilva.jpg 304w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2022\/01\/JoseGrazianodaSilva-300x197.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 304px) 100vw, 304px\" \/>\n<h2><strong>Handeln ist dringend<\/strong><\/h2> <p>F\u00fcr den fr\u00fcheren Generaldirektor der Weltern\u00e4hrungsorganisation FAO ist klar:<\/p> <p>Wir m\u00fcssen die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren ver\u00e4ndern. \u00abWir m\u00fcssen nachhaltige Ern\u00e4hrungssysteme vorschlagen, die gesunde und nahrhafte und nachhaltig produzierte Lebensmittel anbieten und auch die Umwelt sch\u00fctzen. Die Agrar\u00f6kologie kann dazu mehrere Beitr\u00e4ge anbieten.\u00bb<\/p>\n<h2><strong>Hinweise<\/strong><\/h2> <p>Unter <em>#agroecologyworks<\/em> entsteht das <strong><a href=\"https:\/\/agroecologyworks.ch\/de\/index.php\">Netzwerk \u201eAgroecology_Works\u201c<\/a><\/strong> von b\u00e4uerlichen und Entwicklungsorganisationen. Das Netzwerk will das Bewusstsein und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Agrar\u00f6kologie st\u00e4rken und Synergien zwischen den verschiedenen Akteuren der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft f\u00f6rdern. Das Netzwerk richtet seine T\u00e4tigkeiten auf die Ver\u00e4nderung des \u00f6ffentlichen Bewusstseins und der politischen Rahmenbedingungen in der Schweiz aus. Im Vordergrund stehen die Aussen- und Aussenwirtschaftspolitik, die Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaftspolitik und die Forschungs- und Bildungspolitik.<\/p>\n<p>Ern\u00e4hrungswirtschaftspolitik und die Forschungs- und Bildungspolitik.<\/p> <p>Das Netzwerk will:<br \/>&gt; Politikerinnen und Politiker motivieren<br \/>&gt; Konsumentinnen und die Stimmbev\u00f6lkerung sensibilisieren<br \/>&gt; Marktakteure mobilisieren<br \/>&gt; Wissen aufbauen und austauschen<\/p>\n<h2><strong>Wichtige Studien<\/strong><\/h2> <ul> <li>Die Agrar\u00f6kologie stand im Fokus des Weltern\u00e4hrungstags 2019. An der Fachhochschule Zollikofen fand dazu am 16. Oktober 2019 die <a href=\"https:\/\/welternaehrungstag.ch\/\">Veranstaltung \u201eAgrar\u00f6kologie \u2013 System Change in der Landwirtschaft\u201c<\/a> statt.<\/li> <li>Der <a href=\"https:\/\/www.blw.admin.ch\/blw\/de\/home\/international\/institutionen\/multistakeholder-partnerschaften\/cns-fao.html\">Publikationen zu Agrar\u00f6kologie<\/a> des nationalen FAO Komitees der Schweiz sind \u00fcber diese Webseite zug\u00e4nglich.<\/li> <li><a href=\"http:\/\/www.fao.org\/agroecology\/home\/en\/\">Agroecology Knowledge Hub <\/a>der FAO<\/li> <li>Wissenschaftliche Artikel<br \/><a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41893-019-0266-6.epdf?author_access_token=tGEwAdQTLNIwGFDTLMYridRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0PfBYX7KdzJq51YLQVDfBPNtvzMAH_cPXWr_88Ln8pvVdU6qv99hkZqO_cwZQAeWRBKm1E72bQwBhu28a0_6st6d99sK1dGznWVOtcT9xf_MA%3D%3D\">\u201eSustainability in global agriculture driven by organic farming Agricultural practices need to change to meet the United Nations Sustainable Development Goals by 2030\u201c.\u00a0<\/a> Frank Eyhorn, Adrian Muller, John P. Reganold, Emile Frison, Hans R. Herren, Louise Luttikholt, Alexander Mueller, J\u00fcrn Sanders, Nadia El-Hage Scialabba, Verena Seufert and Pete Smith.<\/li> <li>Mainstreaming Agroecology: Implications for Global Food and Farming Systems.Wibbelmann, M., Schmutz, U., Wright, J., Udall, D., Rayns, F., Kneafsey, M., Trenchard, L., Bennett, J. and Lennartsson, M. (2013) <a href=\"https:\/\/pureportal.coventry.ac.uk\/en\/publications\/mainstreaming-agroecology-implications-for-global-food-and-farmin\">https:\/\/pureportal.coventry.ac.uk\/en\/publications\/mainstreaming-agroecology-implications-for-global-food-and-farmin<\/a><\/li> <\/ul>\n\u00a0","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6449","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6449"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6449\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7103,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6449\/revisions\/7103"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6401"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6449"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6449"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6449"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}