{"id":8995,"date":"2016-11-15T15:08:00","date_gmt":"2016-11-15T14:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/?p=8995"},"modified":"2022-09-29T00:55:46","modified_gmt":"2022-09-28T22:55:46","slug":"zukunftsfahige-wertschopfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/zukunftsfahige-wertschopfung\/","title":{"rendered":"Zukunftsf\u00e4hige Wertsch\u00f6pfung?"},"content":{"rendered":"<!--themify_builder_content-->\n<div id=\"themify_builder_content-8995\" data-postid=\"8995\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-8995 themify_builder tf_clear\">\n    \t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"TOC\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_7t8t081 tb_first tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_4ovq191 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_uytr404   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <div class=\"module module-text tb_ddu3355\"><div class=\"tb_text_wrap\"><h3>Agrarinfo Podiumsdiskussion 2016.<\/h3><p><em>Notizen der <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/zukunft-gestalten\/\">Podiumsdiskussion vom 27.8.16<\/a> die Christian Hiss\u2019 Vortrag \u00fcber Regionalwert AG (siehe unser Artikel <\/em><a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/regionalwert-ag\/\">aus der Region f\u00fcr die Region \u2013 Beispiel Regionalwert AG<\/a><em>) folgte.<\/em><\/p><\/div><\/div><h2><em> Teil 3: <strong>Landwirtschaft als \u00f6konomische Angelegenheit<\/strong><br \/><\/em><\/h2>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_8ie7191  repeat \" data-lazy=\"1\">\n    <h3 class=\"module-title\">Inhaltsverzeichnis<\/h3>    <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p><a href=\"#paragraph1\">Wertsch\u00f6pfung in der Handelskette<\/a><br \/><a href=\"#paragraph2\">Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr die Gemeinschaft<\/a><br \/><a href=\"#paragraph3\">Wertsch\u00f6pfung mitbestimmen<\/a><br \/><a href=\"#links\">Weitere Links<\/a><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph1\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_3he7009 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_cp0e700 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_98uw090   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2>Wertsch\u00f6pfung in der Handelskette<\/h2><p>Welcher Anteil vom Preis, den ich im Laden zahle bleibt beim Produzenten? Oder anders formuliert: Was kostet ein Nahrungsmittel im Laden und was ist der Produzentenpreis? <strong>Bei sehr vielen Produkten geht nicht mal mehr 10% des Preises zum Produzenten.<\/strong> Klar: je gr\u00f6sser die Verarbeitung ist, desto mehr Kosten kommen dazu, aber es ist nicht immer nachvollziehbar weshalb 90% bei der Verarbeitung bleiben muss und so wenig zum Produzenten kommt.<\/p><p>Adrian Krebs erinnerte an das gefl\u00fcgelte Wort der Bauern: \u201eWenn wir unsere Produkte gratis g\u00e4ben w\u00e4ren sie im Laden immer noch teurer als im Laden im umliegenden Ausland.\u201c<\/p><p>Martin Brugger musste das best\u00e4tigen, Wertsch\u00f6pfung ist ein Dauerbrenner beim Bauernverband. \u00dcberall \u2013 nicht nur in der Schweiz \u2013 verliert die Landwirtschaft in der Wertsch\u00f6pfungskette. Der SBV hat verschiedene Endprodukte von Fleisch (Schnitzel, Entrec\u00f4tes, C\u00f4telettes) untersucht und auch die Wertsch\u00f6pfungskette von Weizen und Milch. Bei der Milch ist der Anteil der Produzenten noch relativ hoch, aber bei allen andern Produkten ist es effektiv so, dass es f\u00fcr den Endkonsumenten im Laden praktisch nicht sp\u00fcrbar w\u00e4re wenn der Produzent seine Produkte gratis abgeben w\u00fcrde. Die Statistiken sind im Agrarbericht abrufbar.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_24fk000 rounded  image-top tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n\t\t    <a href=\"https:\/\/www.agrarbericht.ch\/de\/\"\n\t        rel=\"noopener\" target=\"_blank\"\t       >\n\t\t   \t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"520\" height=\"165\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/agrarbericht2016.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-8983\" title=\"agrarbericht2016\" alt=\"agrarbericht2016\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/agrarbericht2016.jpg 520w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/agrarbericht2016-300x95.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/>\t    <\/a>\n\t\n\t\t<\/div>\n\t<!-- \/image-wrap -->\n    \n    \t<\/div>\n<!-- \/module image --><!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_x2n5717   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>Die Verhandlungsposition der Produzenten gegen\u00fcber dem Handel muss gest\u00e4rkt werden. \u201eAm Beispiel Milchhandelsvertr\u00e4gen sieht man wo die Macht ist \u2013 bei dem, der mitten im Spiel die Spielregeln \u00e4ndern kann,\u201c sagt Martin Brunner, aber: \u201eDie Wertsch\u00f6pfung h\u00e4ngt aber auch von der Kostenseite ab: Finanziell k\u00f6nnen high-input wie auch low-input Systeme aufgehen wenn sie konsequent durchgef\u00fchrt werden. Wenn aber jemand seine Prozesse nicht zu Ende gedacht hat oder kurzfristig das System wechselt gibt es ein Problem.\u201c<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph2\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_zshx099 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_ljkq205 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_9skg007   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2>Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr die Gemeinschaft<\/h2><p><strong>Der Bachserm\u00e4rt<\/strong> macht mehrere Millionen Umsatz und verzeichnet einen kleinen finanziellen Gewinn. Patrick Honauer: \u201eWir sind trotz Direkteinkauf hochpreisig unterwegs. Wir diskutieren nicht mit den Bauern sondern geben was diese brauchen und schlagen dann f\u00fcr den Weiterverkauf unsere Marge drauf. Aber wenn z.B. auf einem Hof pl\u00f6tzlich zwei Generationen arbeiten und die Preise so erh\u00f6hen, dass beide Familien leben k\u00f6nnen ist das zwar verst\u00e4ndlich, aber wenn unsere Marge noch dazu kommt \u2026 F\u00fcr dieses konkrete Beispiel wird jetzt versucht, die Produkte online zu vermarkten und so die Marge vom Bachserm\u00e4rt zu verhindern.<\/p><p>Wir haben auch eine K\u00e4serei gebaut mit einem Jungbauern: er war 22 und arbeitet bio-dynamisch. Doch der Hof ist abgelegen und wird von keiner passenden Milch-Sammeltour bedient.\u00a0 Wir konnten, mit Geld von Kundinnen und \u00fcber 100\u2018000 Franken Spenden, eine K\u00e4serei bauen und ab n\u00e4chstem Jahr haben wir den Keller sogar bei uns im Laden. Die Umsatzrendite ist im Promille-Bereich, aber wir k\u00f6nnen mit hochqualifizierten Mitarbeitern betreute Ausbildungspl\u00e4tze bieten und das Produkt ist phantastisch.\u201c<\/p><p><strong>Der Laden im \u00d6ko-Quartier von Meyrin<\/strong> basiert auf der Zusammenarbeit zwischen Produzenten und Konsumenten. Er soll den Produzenten eine faire Wertsch\u00f6pfung erm\u00f6glichen und den Konsumenten ein optimales Angebot bieten. Im seit Jahrzehnten bew\u00e4hrten Stil der <a href=\"https:\/\/www.codha.ch\/fr\/pra-sentation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CODHA<\/a> sollen die Mitglieder mitdenken, mit\u00fcberlegen und mitentscheiden. \u201eOb das Konzept wie geplant umsetzbar ist wird die Erfahrung zeigen. Wir sind noch im Planungs- und Finanzierungsstadium.\u201c So Reto Cadotsch. Und weiter: \u201eDie Kooperative als Form wurde gew\u00e4hlt, weil die Mitglieder wirklich mitbestimmen sollen. Wenn etwas nicht gef\u00e4llt soll man Vorschl\u00e4ge machen und \u00c4nderungen bewirken k\u00f6nnen. Es geht um \u201aMehr als Essen\u2018.<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_wqb0501   image-top tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n\t\t    <a href=\"http:\/\/les-vergers.ch\/\"\n\t        rel=\"noopener\" target=\"_blank\"\t       >\n\t\t   \t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"520\" height=\"165\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/logos_vergers.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-8987\" title=\"logos_vergers\" alt=\"logos_vergers\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/logos_vergers.jpg 520w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/logos_vergers-300x95.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/>\t    <\/a>\n\t\n\t\t<\/div>\n\t<!-- \/image-wrap -->\n    \n    \t<\/div>\n<!-- \/module image --><!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_prn6983   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>Im Laden sind verschiedene Kreise involviert. Da sind die Bauern, die direkt f\u00fcr den Laden produzieren und im Laden mitarbeiten, dann gibt\u2019s den Kreis von Produzenten in Genf, die einfach liefern wollen, und der 3. Kreis sind die Kunden. Wir wissen noch nicht, wie weit es m\u00f6glich ist, Produzenten zu finden, auch im Ausland, die nach unseren Ethischen Prinzipien arbeiten. Was man weiss \u00fcber die Produkte, auch Bioprodukte, woher die kommen oder wie man sozial etwas herausfinden kann?\u201c<\/p><p><strong>Die Vertragslandwirtschaft mit Jahresabos und Mitgliedschaften<\/strong> ist das Gegenteil vom Verteiler\/Laden in dem die Kunden immer gef\u00fcllte Regale erwarten und nur kaufen, was sie meinen, grad brauchen zu k\u00f6nnen. Damit wird die finanzielle Struktur wesentlich einfacher. Reto Cadotsch: \u201eIch weiss im Dezember schon, wie viel ich im n\u00e4chsten Jahr verdiene. Ich weiss, wie viele Kunden ich habe und kenne meine Kosten. In der Vertragslandwirtschaft wird jede Woche geerntet und verteilt.<\/p><p>Unsere St\u00e4rke ist es, Kunden, Produzenten und Verarbeiter an einem Tisch zu haben. \u00d6konomisch sind die allermeisten Vertragslandwirtschaftsprojekte konkurrenzf\u00e4hig.\u00a0 <strong>Das ganze Jahr Gem\u00fcse zu kriegen kostet weniger als ein Parkplatz<\/strong> in Genf. Und dort k\u00f6nnen sie nur ein Auto hinstellen.\u00a0 K\u00f6nnte der Bauernverband nicht auch solche Systeme und Projekte f\u00f6rdern und Hilfe anbieten f\u00fcr start-ups? Auf 3 ha k\u00f6nnen wir einen Vollarbeitsplatz haben und frisches, saisonales Essen f\u00fcr mehrere hundert Familien produzieren.\u201d<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text --><!-- module image -->\n<div  class=\"module module-image tb_qqle178   image-top tf_mw\" data-lazy=\"1\">\n        <div class=\"image-wrap tf_rel tf_mw\">\n\t\t    <a href=\"http:\/\/www.affairetournereve.ch\/vision\/\"\n\t        rel=\"noopener\" target=\"_blank\"\t       >\n\t\t   \t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"520\" height=\"165\" src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/mittagstisch.jpg\" class=\"wp-post-image wp-image-8989\" title=\"mittagstisch\" alt=\"mittagstisch\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/mittagstisch.jpg 520w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/mittagstisch-300x95.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/>\t    <\/a>\n\t\n\t\t<\/div>\n\t<!-- \/image-wrap -->\n    \n    \t<\/div>\n<!-- \/module image -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"paragraph3\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_zx2c011 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner direction_rtl col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_ffy9029 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_azd5902   \" data-lazy=\"1\">\n        <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <h2>Wertsch\u00f6pfung mitbestimmen<\/h2><p>Basisprojekte wachsen \u201eorganisch\u201c aus einem gemeinsamen Bed\u00fcrfnis heraus und mit viel Freiwilligenarbeit. Dann kommt -fr\u00fcher oder sp\u00e4ter- ein Punkt, an dem Entscheidungen institutionalisiert oder Investitionen gemacht werden sollen zum Auf- oder Ausbau des Projekts oder im Zusammenhang mit einem Generationenwechsel. IG, GmbH, AG, oder Stiftung: Welche Rechtsform passt mit welchen Finanzierungsm\u00f6glichkeiten? Crowdfunding, Darlehen, Beteiligungen? Das System der Regionalwert AG scheint eine spannende M\u00f6glichkeit, weil sie Zugang zu Kapital gibt, aber m\u00f6glicherweise auch einengend, weil Mitbesitzen auch Mitbestimmen bedeutet.<\/p><p>Beim Bachserm\u00e4rt sind diese Fragen aktuell in Diskussion. Hinter den f\u00fcr die Kunden sichtbaren L\u00e4den versteckt sich eine Vielzahl Betriebe, Organisationen und Abteilungen mit verschiedenen Besitzverh\u00e4ltnissen und finanziellen Abh\u00e4ngigkeiten, f\u00fcr die eine einfachere Rechtsform gefunden werden soll. Da der Entscheidungsprozess sehr demokratisch ist, w\u00e4re die finanzielle Beteiligung der Stake Holders eine logische Konsequenz. Zum Beispiel mit einer Regionalwert AG, wo die Finanzierung statt mit Darlehen durch Eigenkapital gel\u00f6st wird.<\/p><p>Auch das \u00d6ko-Quartier Les Vergers in Meyrin soll demokratisch funktionieren.\u00a0 Doch obwohl man \u00fcber den Laden m\u00f6glichst die ganze Lebensmittelkette kontrollieren m\u00f6chte, scheint -wenigstens f\u00fcr den Moment- eine Kooperative geeigneter, damit jeder mitmachen kann.<\/p><p>\u00a0<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"links\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_ou6b692 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_bcsc702 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_rcuq792   \" data-lazy=\"1\">\n    <h3 class=\"module-title\">Weitere Links<\/h3>    <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <ul><li>Software f\u00fcr Solidarische Landwirtschaftsprojekte <a href=\"http:\/\/openolitor.github.io\/OpenOlitor\/#ziel-dieses-projektes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OpenOlitor \u2192<\/a><\/li><li>Albi will sich regional ern\u00e4hren: <a href=\"http:\/\/www.lefigaro.fr\/actualite-france\/2016\/04\/14\/01016-20160414ARTFIG00180-comment-la-ville-d-albi-veut-conquerir-son-autosuffisance-alimentaire.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel im Figaro Demain \u2192<\/a><\/li><\/ul>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t\t\t\t\t<!-- module_row -->\n\t\t<div  id=\"TOC-2\" data-lazy=\"1\" class=\"module_row themify_builder_row tb_p1yk020 tf_w tf_clearfix\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"row_inner col_align_top tb_col_count_1 tf_box tf_rel\">\n\t\t\t\t\t<div  data-lazy=\"1\" class=\"module_column tb-column col-full tb_o9l1922 first\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"tb-column-inner tf_box tf_w\">\n\t\t\t\t<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_o1zf279  repeat \" data-lazy=\"1\">\n    <h3 class=\"module-title\">Agrarinfo Podiumsdiskussion 2016 - weitere Beitr\u00e4ge<\/h3>    <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>Vortrag von Christian Hiss, <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/produktion\/kreislaufwirtschaft\/regionalwert-ag\/\">Regionalwert AG \u2192<\/a><br \/>Regionalit\u00e4t als Markt: <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/zukuenftig-regional\/\">Zuk\u00fcnftig Regional \u2192<\/a><br \/>Landwirtschaft als soziale Angelegenheit: <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/gesellschaftlich\/\">Die Gesellschaft bestimmt die Zukunft \u2192<\/a><br \/>Landwirtschaft als politische Angelegenheit: <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/gesellschaft\/politik\/schweizer-politik\/ernaehrung-bleibt-politisch\/\">Ern\u00e4hrung bleibt politisch \u2192<\/a><br \/>Landwirtschaft als Debatte: <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/2016debatte\/\">Anregungen aus der Zuschauerdiskussion \u2192<\/a><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\t\t\t\t<\/div><!-- .tb-column-inner -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .module_column -->\n\t\t\t\t\t\t<\/div><!-- .row_inner -->\n\t\t<\/div><!-- .module_row -->\n\t\t\t\t<\/div>\n<!--\/themify_builder_content-->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welcher Anteil vom Preis, den ich im Laden zahle bleibt beim Produzenten? 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Oder anders formuliert: Was kostet ein Nahrungsmittel im Laden und was ist der Produzentenpreis? <strong>Bei sehr vielen Produkten geht nicht mal mehr 10% des Preises zum Produzenten.<\/strong> Klar: je gr\u00f6sser die Verarbeitung ist, desto mehr Kosten kommen dazu, aber es ist nicht immer nachvollziehbar weshalb 90% bei der Verarbeitung bleiben muss und so wenig zum Produzenten kommt.<\/p><p>Adrian Krebs erinnerte an das gefl\u00fcgelte Wort der Bauern: \u201eWenn wir unsere Produkte gratis g\u00e4ben w\u00e4ren sie im Laden immer noch teurer als im Laden im umliegenden Ausland.\u201c<\/p><p>Martin Brugger musste das best\u00e4tigen, Wertsch\u00f6pfung ist ein Dauerbrenner beim Bauernverband. \u00dcberall \u2013 nicht nur in der Schweiz \u2013 verliert die Landwirtschaft in der Wertsch\u00f6pfungskette. Der SBV hat verschiedene Endprodukte von Fleisch (Schnitzel, Entrec\u00f4tes, C\u00f4telettes) untersucht und auch die Wertsch\u00f6pfungskette von Weizen und Milch. Bei der Milch ist der Anteil der Produzenten noch relativ hoch, aber bei allen andern Produkten ist es effektiv so, dass es f\u00fcr den Endkonsumenten im Laden praktisch nicht sp\u00fcrbar w\u00e4re wenn der Produzent seine Produkte gratis abgeben w\u00fcrde. Die Statistiken sind im Agrarbericht abrufbar.<\/p>\n<a href=\"https:\/\/www.agrarbericht.ch\/de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\" > <img src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/agrarbericht2016.jpg\" title=\"agrarbericht2016\" alt=\"agrarbericht2016\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/agrarbericht2016.jpg 520w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/agrarbericht2016-300x95.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/> <\/a>\n<p>Die Verhandlungsposition der Produzenten gegen\u00fcber dem Handel muss gest\u00e4rkt werden. \u201eAm Beispiel Milchhandelsvertr\u00e4gen sieht man wo die Macht ist \u2013 bei dem, der mitten im Spiel die Spielregeln \u00e4ndern kann,\u201c sagt Martin Brunner, aber: \u201eDie Wertsch\u00f6pfung h\u00e4ngt aber auch von der Kostenseite ab: Finanziell k\u00f6nnen high-input wie auch low-input Systeme aufgehen wenn sie konsequent durchgef\u00fchrt werden. Wenn aber jemand seine Prozesse nicht zu Ende gedacht hat oder kurzfristig das System wechselt gibt es ein Problem.\u201c<\/p>\n<h2>Wertsch\u00f6pfung f\u00fcr die Gemeinschaft<\/h2><p><strong>Der Bachserm\u00e4rt<\/strong> macht mehrere Millionen Umsatz und verzeichnet einen kleinen finanziellen Gewinn. Patrick Honauer: \u201eWir sind trotz Direkteinkauf hochpreisig unterwegs. Wir diskutieren nicht mit den Bauern sondern geben was diese brauchen und schlagen dann f\u00fcr den Weiterverkauf unsere Marge drauf. Aber wenn z.B. auf einem Hof pl\u00f6tzlich zwei Generationen arbeiten und die Preise so erh\u00f6hen, dass beide Familien leben k\u00f6nnen ist das zwar verst\u00e4ndlich, aber wenn unsere Marge noch dazu kommt \u2026 F\u00fcr dieses konkrete Beispiel wird jetzt versucht, die Produkte online zu vermarkten und so die Marge vom Bachserm\u00e4rt zu verhindern.<\/p><p>Wir haben auch eine K\u00e4serei gebaut mit einem Jungbauern: er war 22 und arbeitet bio-dynamisch. Doch der Hof ist abgelegen und wird von keiner passenden Milch-Sammeltour bedient.\u00a0 Wir konnten, mit Geld von Kundinnen und \u00fcber 100\u2018000 Franken Spenden, eine K\u00e4serei bauen und ab n\u00e4chstem Jahr haben wir den Keller sogar bei uns im Laden. Die Umsatzrendite ist im Promille-Bereich, aber wir k\u00f6nnen mit hochqualifizierten Mitarbeitern betreute Ausbildungspl\u00e4tze bieten und das Produkt ist phantastisch.\u201c<\/p><p><strong>Der Laden im \u00d6ko-Quartier von Meyrin<\/strong> basiert auf der Zusammenarbeit zwischen Produzenten und Konsumenten. Er soll den Produzenten eine faire Wertsch\u00f6pfung erm\u00f6glichen und den Konsumenten ein optimales Angebot bieten. Im seit Jahrzehnten bew\u00e4hrten Stil der <a href=\"https:\/\/www.codha.ch\/fr\/pra-sentation\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CODHA<\/a> sollen die Mitglieder mitdenken, mit\u00fcberlegen und mitentscheiden. \u201eOb das Konzept wie geplant umsetzbar ist wird die Erfahrung zeigen. Wir sind noch im Planungs- und Finanzierungsstadium.\u201c So Reto Cadotsch. Und weiter: \u201eDie Kooperative als Form wurde gew\u00e4hlt, weil die Mitglieder wirklich mitbestimmen sollen. Wenn etwas nicht gef\u00e4llt soll man Vorschl\u00e4ge machen und \u00c4nderungen bewirken k\u00f6nnen. Es geht um \u201aMehr als Essen\u2018.<\/p>\n<a href=\"http:\/\/les-vergers.ch\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\" > <img src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/logos_vergers.jpg\" title=\"logos_vergers\" alt=\"logos_vergers\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/logos_vergers.jpg 520w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/logos_vergers-300x95.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/> <\/a>\n<p>Im Laden sind verschiedene Kreise involviert. Da sind die Bauern, die direkt f\u00fcr den Laden produzieren und im Laden mitarbeiten, dann gibt\u2019s den Kreis von Produzenten in Genf, die einfach liefern wollen, und der 3. Kreis sind die Kunden. Wir wissen noch nicht, wie weit es m\u00f6glich ist, Produzenten zu finden, auch im Ausland, die nach unseren Ethischen Prinzipien arbeiten. Was man weiss \u00fcber die Produkte, auch Bioprodukte, woher die kommen oder wie man sozial etwas herausfinden kann?\u201c<\/p><p><strong>Die Vertragslandwirtschaft mit Jahresabos und Mitgliedschaften<\/strong> ist das Gegenteil vom Verteiler\/Laden in dem die Kunden immer gef\u00fcllte Regale erwarten und nur kaufen, was sie meinen, grad brauchen zu k\u00f6nnen. Damit wird die finanzielle Struktur wesentlich einfacher. Reto Cadotsch: \u201eIch weiss im Dezember schon, wie viel ich im n\u00e4chsten Jahr verdiene. Ich weiss, wie viele Kunden ich habe und kenne meine Kosten. In der Vertragslandwirtschaft wird jede Woche geerntet und verteilt.<\/p><p>Unsere St\u00e4rke ist es, Kunden, Produzenten und Verarbeiter an einem Tisch zu haben. \u00d6konomisch sind die allermeisten Vertragslandwirtschaftsprojekte konkurrenzf\u00e4hig.\u00a0 <strong>Das ganze Jahr Gem\u00fcse zu kriegen kostet weniger als ein Parkplatz<\/strong> in Genf. Und dort k\u00f6nnen sie nur ein Auto hinstellen.\u00a0 K\u00f6nnte der Bauernverband nicht auch solche Systeme und Projekte f\u00f6rdern und Hilfe anbieten f\u00fcr start-ups? Auf 3 ha k\u00f6nnen wir einen Vollarbeitsplatz haben und frisches, saisonales Essen f\u00fcr mehrere hundert Familien produzieren.\u201d<\/p>\n<a href=\"http:\/\/www.affairetournereve.ch\/vision\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\" > <img src=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/mittagstisch.jpg\" title=\"mittagstisch\" alt=\"mittagstisch\" srcset=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/mittagstisch.jpg 520w, https:\/\/www.agrarinfo.ch\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/mittagstisch-300x95.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 520px) 100vw, 520px\" \/> <\/a>\n<h2>Wertsch\u00f6pfung mitbestimmen<\/h2><p>Basisprojekte wachsen \u201eorganisch\u201c aus einem gemeinsamen Bed\u00fcrfnis heraus und mit viel Freiwilligenarbeit. Dann kommt -fr\u00fcher oder sp\u00e4ter- ein Punkt, an dem Entscheidungen institutionalisiert oder Investitionen gemacht werden sollen zum Auf- oder Ausbau des Projekts oder im Zusammenhang mit einem Generationenwechsel. IG, GmbH, AG, oder Stiftung: Welche Rechtsform passt mit welchen Finanzierungsm\u00f6glichkeiten? Crowdfunding, Darlehen, Beteiligungen? Das System der Regionalwert AG scheint eine spannende M\u00f6glichkeit, weil sie Zugang zu Kapital gibt, aber m\u00f6glicherweise auch einengend, weil Mitbesitzen auch Mitbestimmen bedeutet.<\/p><p>Beim Bachserm\u00e4rt sind diese Fragen aktuell in Diskussion. Hinter den f\u00fcr die Kunden sichtbaren L\u00e4den versteckt sich eine Vielzahl Betriebe, Organisationen und Abteilungen mit verschiedenen Besitzverh\u00e4ltnissen und finanziellen Abh\u00e4ngigkeiten, f\u00fcr die eine einfachere Rechtsform gefunden werden soll. Da der Entscheidungsprozess sehr demokratisch ist, w\u00e4re die finanzielle Beteiligung der Stake Holders eine logische Konsequenz. Zum Beispiel mit einer Regionalwert AG, wo die Finanzierung statt mit Darlehen durch Eigenkapital gel\u00f6st wird.<\/p><p>Auch das \u00d6ko-Quartier Les Vergers in Meyrin soll demokratisch funktionieren.\u00a0 Doch obwohl man \u00fcber den Laden m\u00f6glichst die ganze Lebensmittelkette kontrollieren m\u00f6chte, scheint -wenigstens f\u00fcr den Moment- eine Kooperative geeigneter, damit jeder mitmachen kann.<\/p><p>\u00a0<\/p>\n<h3>Weitere Links<\/h3> <ul><li>Software f\u00fcr Solidarische Landwirtschaftsprojekte <a href=\"http:\/\/openolitor.github.io\/OpenOlitor\/#ziel-dieses-projektes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OpenOlitor \u2192<\/a><\/li><li>Albi will sich regional ern\u00e4hren: <a href=\"http:\/\/www.lefigaro.fr\/actualite-france\/2016\/04\/14\/01016-20160414ARTFIG00180-comment-la-ville-d-albi-veut-conquerir-son-autosuffisance-alimentaire.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel im Figaro Demain \u2192<\/a><\/li><\/ul>\n<h3>Agrarinfo Podiumsdiskussion 2016 - weitere Beitr\u00e4ge<\/h3> <p>Vortrag von Christian Hiss, <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/produktion\/kreislaufwirtschaft\/regionalwert-ag\/\">Regionalwert AG \u2192<\/a><br \/>Regionalit\u00e4t als Markt: <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/zukuenftig-regional\/\">Zuk\u00fcnftig Regional \u2192<\/a><br \/>Landwirtschaft als soziale Angelegenheit: <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/gesellschaftlich\/\">Die Gesellschaft bestimmt die Zukunft \u2192<\/a><br \/>Landwirtschaft als politische Angelegenheit: <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/gesellschaft\/politik\/schweizer-politik\/ernaehrung-bleibt-politisch\/\">Ern\u00e4hrung bleibt politisch \u2192<\/a><br \/>Landwirtschaft als Debatte: <a href=\"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/landwirtschaft\/alternativen\/2016debatte\/\">Anregungen aus der Zuschauerdiskussion \u2192<\/a><\/p>","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8995"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8995\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9084,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8995\/revisions\/9084"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9096"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agrarinfo.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}