Referendum Stop Huile de Palme

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Am 7. März werden wir zum ersten mal über ein Freihandelsabkommen abstimmen.  Dabei geht es um weit mehr als „nur“ Palmöl.  Es geht um mit den Palmölplantagen verbundene Menschenrechtsverletzungen, Vernichtung von Lebensraum (von Mensch und Tier), CO2-Freisetzung und und und.

Haben wir im letzten Jahr dazu gelernt und gemerkt, dass scheinbar „billig“ in Wahrheit einen sehr viel höheren, wenn auch halb-versteckten, Preis kostet?  Sind wir bereit zu akzeptieren, dass wir -wenigstens für die nächste Zeit- nur einen Planeten zur Verfügung haben und dem Sorge tragen müssen?

Die industrielle Palmölproduktion in Asien ist trotz gutgemeintem „RSPO“ Label nicht unterstützenswürdig. Weil aber Palmöl „überall“ (nicht nur in Nahrungsmitteln, auch in Kosmetik und offenbar sogar Putzmitteln – man spricht von bis zu 50% der im Supermarkt verkauften Produkte) Verwendung findet, wird das Freihandelsabkommen entsprechend breit unterstützt.

Ein Nein zur Vorlage 3, der „Genehmigung des Umfassenden Wirtschaftspartnerschaftsabkommens zwischen den EFTA-Staaten und Indonesien“ ist ein Ja zu mehr sozialer Gerechtigkeit, ein Ja zum Klimaschutz, ein Ja für Lebensraum für Wildtiere und ein Ja zur Ökosystemdiversität.

Zu den Details des Argumentariums für das Referendum und gegen das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen klicken Sie bitte auf das + links vom Titel.

  • Freihandelsabkommen 

Die Abhängigkeit von Palmöl darf nicht weiter forciert werden, denn Raps- und Sonnenblumenöle sowie Butter bieten, mindestens was ihre Verwendung in der Ernährung angeht, gesunde Alternativen. Angesichts der Klima- und Umweltkrise hat der Schutz der Böden, der Bäume, des Wassers, der Tiere, Pflanzen und der Menschen höchste Priorität. Deshalb lehnen wir dieses Freihandelsabkommen ab – das Nachhaltigkeit verspricht, aber eine Politik, die Mensch und Umwelt schadet, zementiert.