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1 Comment

  1. Dr. med. vet. Anita Idel
    4 Juni, 2019 @ 07:52

    Da ist ein entschiedener Widerspruch aus dem Publikum: Ein Biobauer erklärt, dass längst bekannt sei, dass die Emissionen zu 85 Prozent durch die Mischung von Dung und Urin entstehen GENAU, was auf der Weide praktisch nicht vorkommt GENAU. Ausserdem hätten Kühe die nur Raufutter fressen weniger Methanflatulenzen FALSCH!!.

    Das ist falsch, weil Methan entsteht bei der Verdauung von Gras. Dafür brauchen die Kühe den Pansen mit seinen Mikroorganismen.
    Wer die Systemgrenzen extrem eng setzt und METHAN pro Kilogramm Milch oder Fleisch verringern will, muss zwangsläufig die Rinder runter von der Weide nehmen und mit Kraftfutter füttern…
    Wer sich hingegen für das KLIMA interessiert, wird die Klimabelastung durch Landnutzungsänderungen, durch Herstellung von synthethischem N-Dünger sowie Pestiziden etc. und vor allem die Bildung von Lachgas (N2O) bei der Anwendung/Ausbringung von synthethischem N-Dünger (pro Einheit 2 – 5%) mitberücksichtigen. Dann lautet die logische Schlussfolgerung: Raus auf die Weide und Kraftfutter reduzieren…

    Mehr dazu im Artikel “Die Grasfresser wieder zu Landschafts-Gärtnern machen”, erschienen im OYA 80/2018

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